Termine

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Mittwoch, 2018-10-10

Genealogischer Abend: Verkartungen und Verzettelungen von Kirchenbüchern – wenig beachtete Findmittel bei der Kirchenbuchforschung.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Edgar Hubrich: Verkartungen und Verzettelungen von Kirchenbüchern – wenig beachtete Findmittel bei der Kirchenbuchforschung.

In zahlreichen Pfarreien wurden die Kirchenbücher in den 1930er Jahren verzettelt, um den Zugriff auf die Informationen für Zwecke des 'Arier­nach­weises' zu erleichtern. Schließlich verfügen die meisten Kirchenbücher entwe­der über keine eigenen Indices oder nur über solche, deren Benutzung heute vie­len schwer fällt. Die damals angelegten Registerzettel, die sich in den Pfar­rei­en oder in Kirchenarchiven vielfach erhalten haben, sind heute wertvolle Hilfs­mittel, um gewünschte Einträge rasch zu finden. Was ist der Unterschied zwischen Verzettelungen und Verkartungen? Was ist bei der Benutzung zu be­ach­ten? Wie hilft die GFF bei der Nutzbarmachung dieser Karteien?

Samstag, 2018-11-17

Genealogischer Abend: Georg Kolbmann (1879–1960) und die Frühzeit der GFF.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Prof. Dr. Werner Wilhelm Schnabel: Georg Kolbmann (1879–1960) und die Frühzeit der GFF.

Erst im Hinblick auf das 100jährige Vereinsjubiläum, das 2021 bevorsteht, ist das Interesse an der Geschichte der GFF gewachsen, die unter sehr wechsel­haften Rahmenbedingungen ganz unterschiedliche Entwicklungsperioden durch­gemacht hat. Die Entstehung des Vereins als Ortsgruppe des Dresdener „Ro­land“, dessen Verselbständigung und kontinuierlicher Ausbau sind eng mit der Person Georg Kolbmanns verbunden. Der Archivbeamte hat den Zusammen­schluss genealogisch Interessierter von 1921 bis 1944 unter wechselnden Vor­sitzenden als Geschäftsführer durch unsichere Zeiten gesteuert. Sein nicht ohne Brüche auskommender Lebenslauf ist in manchem typisch für eine Generation, die nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und den folgenden Umbrüchen ei­ne Wiederbelebung vermeintlich verlorengegangener Werte verfolgten und da­bei fast zwangsläufig einem Zeitgeist erlagen, dessen Folgen damals noch nicht absehbar waren. Zugleich sorgte er aber auch dafür, dass die GFF – anders als viele andere genealogische Vereine – nicht in ein Fahrwasser geriet, das die Fa­milienforschung nach dem nächsten Krieg für Jahrzehnte diskreditieren sollte.