Termine

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An dieser Stelle finden Sie Hinweise zu besonderen Veranstaltungen der GFF. Um zu unserem regulären Veranstaltungsangebot zu wechseln klicken Sie bitte hier.

Samstag, 20.01.2018

Genealogischer Nachmittag: Müller und Mühlen an Aisch, Aurach und Zenn.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Dr. Wolfgang Mück: Müller und Mühlen an Aisch, Aurach und Zenn.

Wasserkraft zur Erzeugung alternativer Energie ist ein hochaktuelles Thema – dennoch ist die Bedeutung der wassergetrieben Mühle früherer Zeiten kaum noch bekannt. Wenige Jahrzehnte reichten aus, eine einst blühende Mühlenkultur fast ganz zu vergessen. Wer denkt bei dem Wort Mühle außer an Mahl- und Sägemühlen heute noch an das Zerkleinern von Ölfrüchten oder Gestein, an die Bearbeitung von Eisen, das Walken von Leder und Stoffen, das Schleifen und Polieren von Produkten oder an die Erzeugung von Strom?

Obgleich ihrer Funktion weitgehend beraubt, sind die Mühlen in der Landschaft als charakteristische Siedlungsinseln mit spezifischen Bauformen zwischen den Ortschaften am Fluss präsent. Sie sind aber nicht nur als Wasserbauten interessant, sondern auch wegen der rechtlichen Rahmenbedingungen, der in ihnen zum Ausdruck kommenden Technikgeschichte, der wirtschaftlichen und sozialen Aspekte und natürlich wegen der Schicksale der Müllerfamilien.

Wolfgang Mück, Altbürgermeister von Neustadt/A. und Historiker, hat mehrere Standardwerke zur fränkischen Mühlengeschichte verfasst.

Mittwoch, 21.02.2018

Genealogischer Abend: Hilfe bei Leseproblemen.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Hilfe bei Leseproblemen

Haben Sie Probleme bei der Entzifferung einer Handschrift? Ist Ihnen nicht so recht klar, wie man eine genealogische Quelle einschätzen kann? Dann nehmen Sie doch unser Angebot wahr, sich an diesem Abend von anderen helfen zu lassen! Zwar können wir nicht garantieren, dass Sie danach mit einer perfekten Transkription nachhause gehen – aber oft hilft ein unverstellter Blick auf den Text oder die Erfahrung langjähriger Familienforscher doch weiter. Bitte bringen Sie gute Ausdrucke Ihres Textes mit. Mehr als eine halbe DIN A 4-Seite sollte es allerdings nicht sein, damit mehrere Ratsuchende zum Zug kommen können…

Samstag, 24.02.2018

Buchvorstellung: Monika Pertsch / Klaus Knothe: Die Pfarrer- und Gelehrtenfamilie Pertsch aus dem Markgraftum Brandenburg-Bayreuth.


Ort: Fichtelgebirgsmuseum, Spitalhof 5, 95632 Wunsiedel

Die aus Teuschnitz stammenden Pertsch bildeten im 17. und 18. Jahrhundert über vier Generationen hinweg eine Pfarrer- und Gelehrtendynastie im heutigen Oberfranken. Pfarrer aus dieser verzweigten Familie wirkten in Bayreuth, Creußen, Gera, Hechlingen, Himmelkron, Kulmbach, Münchberg, Neudrossenfeld, Oberröslau, Osternohe, Selb, Wartenfels, Weißenstadt, Würzburg und v.a. in Wunsiedel. Auch als Lehrer, Professoren, Ärzte und vielfach als Juristen sind Mitglieder der Familie hervorgetreten.

Am 24. Februar wird das Werk im Fichtelgebirgsmuseum um 18:00 Uhr in Wunsiedel vorgestellt.

Näheres zum Buch ist hier zu finden.

Samstag, 17.03.2018

Ordentliche Mitgliederversammlung 2018


Ort: Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Vortragssaal), Veilhofstraße 8, 90489 Nürnberg

 9:30 Vorstellung der neuen Version des Genealogieprogramms GFAhnen
12:00 Mittagsimbiss (kaltes Buffet)
13:00 Verleihung des Förderpreises Fränkische Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte 2017
13:30 Vortrag: Die Fayencemanufaktur in Nürnberg. Geschichte, Personen, Erzeugnisse.
        (Dr. Silvia Glaser, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg)
14:30 Kaffeepause (Kuchenbuffet)
15:00 Ordentliche Mitgliederversammlung

Tagesordnung:

  1. Feststellung der ordentlichen Einberufung und Beschlussfähigkeit
  2. Ehrung der verstorbenen Mitglieder
  3. Berichte über das Geschäftsjahr 2017
    (Vorsitzender – Bibliothekar – stv. Schriftleiter – Schriftführerin – EDV-Betreuer – Schatzmeister – Rechnungsprüfer)
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Berichte aus den Arbeitsgruppen
  6. Sonstiges

Anträge müssen satzungsgemäß spätestens am 03.03.2018 beim Vorsitzenden oder in der Geschäftsstelle (Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg) vorliegen.

Mittwoch, 11.04.2018

Genealogischer Abend: Genealogische Forschungsmöglichkeiten in der Oberpfalz.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Dr. Albert Vogt: Genealogische Forschungsmöglichkeiten in der Oberpfalz.

Franken östlich benachbart ist der Regierungsbezirk Oberpfalz. Das Referat beschreibt die genealogischen Forschungsmöglichkeiten für dieses Gebiet, welches sich heute als einheitlicher Regierungsbezirk darstellt. Bis zu den politischen Veränderungen nach 1800 und der Verwaltungsreform unter Montgelas gab es jedoch eine Vielzahl von Herrschaften, was sich auch auf die Archivalien und deren Zuordnung auswirkte. Es sollen nicht nur die Forschungsmöglichkeiten in kirchlichen Archiven (Matrikeln), sondern auch staatlichen und privaten Archiven dargestellt werden.

Mittwoch, 16.05.2018

Genealogischer Abend: Genealogische Beziehungen zwischen Franken und Südwestthüringen.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Christian Kirchner: Zwei Freistaaten – ein Dialekt. Genealogische Beziehungen zwischen Franken und Südwestthüringen.

Bis heute kann man die Südthüringer klar an ihrem fränkischem Dialekt er­ken­nen. Dabei bildet der Rennsteig die Sprachscheide zwischen dem Fränkischen und den mitteldeutschen Dialekten. Aber nicht nur die Sprache verbindet Franken und das Werraland, auch die gemeinsame Geschichte und viele familiäre Ver­bindungen lassen bis heute von einigen Südthüringern die Wünsche nach dem Wechsel zu Franken immer wieder aufkeimen. Anhand einiger Beispiele soll dieser Vortrag die Wanderung von Nord nach Süd und umgekehrt auf­zei­gen.

Mittwoch, 13.06.2018

Genealogischer Abend: Der Erste Weltkrieg - Gesellschaft und Alltag in Forchheim, Ebermannstadt und in der Fränkischen Schweiz.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Dr. Manfred Franze: Der Erste Weltkrieg - Gesellschaft und Alltag in Forchheim, Ebermannstadt und in der Fränkischen Schweiz. (Buchvorstellung mit Lesung)

Der Autor geht in seinem Buch nicht den großen Fragen nach Schuld und Verantwortung oder dem militärischem Verlauf des Ersten Weltkrieges nach, sondern lenkt den Blick auf die Menschen in der überschaubaren Region um Forchheim und in der Fränkischen Schweiz: Wie sie den Krieg erfahren haben, in welcher Lebenslage sie waren und welche Opfer ihnen abverlangt wurden. Natürlich war ihre Situation nur der Reflex auf die „große“ Politik in Berlin und München, aber wie sie auf lokaler Ebene darauf reagiert haben – darauf versucht das Buch eine Antwort zu geben. Dabei zeigt sich, dass auf dem flachen Land die patriotische Begeisterung bei Kriegsausbruch bei weitem nicht so groß war wie beim städtischen Bürgertum, wie Schritt für Schritt die Zensur die Öffentlichkeit über die tatsächliche militärische Lage getäuscht hat und wie die Militarisierung der sog. „Heimatfront“ den Alltag tiefgreifend verändert hat. Dazu gehört natürlich auch die wichtige Frage, wie sich die militärische Niederlage und das abrupte Kriegsende auf die Menschen in der Provinz auswirkte und wie sie nach dem Sturz der Monarchie zur demo­kra­ti­schen Neuordnung standen.

Der Autor hat für seine Darstellung Quellen und Dokumente aus den örtlichen Ar­chiven, dem Staatsarchiv in Bamberg und die drei lokalen Tageszeitungen in Forchheim und Ebermannstadt sowie private Sammlungen (Feldpostbriefe) ausgewertet.

Mittwoch, 18.07.2018

Genealogischer Abend: Leseübungen für Familienforscher.


Ort: Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg

Annemarie B. Müller M.A.: Leseübungen für Familienforscher.

Das Lesen alter Schriften in Kirchenbüchern, Akten und Urkunden zählt zu den täglich benötigten Grundfertigkeiten eines Familiengeschichtsforschers. Leider ist kaum jemand in allen Schriften und Textsorten perfekt – um so wichtiger sind gelegentliche Leseübungen, die besonderes Augenmerk auf die Materialen und Texte legen, mit denen man in der Arbeitspraxis konfrontiert wird. Die tra­di­tionsreiche Veranstaltung, die von einer erfahrenen Archivarin des Landes­kirch­lichen Archivs Nürnberg geleitet wird, gibt anhand praktischer Beispiele An­leitungen zur Entzifferung alter Texte. Der Übungsabend wendet sich v.a. an Interessierte, die bereits über Grundkenntnisse in der Paläographie verfügen. Aber auch Anfänger sind natürlich herzlich willkommen.