Bayerisches Sterbebilderprojekt

Bayerisches Sterbebilderprojekt

Warum Sterbebilder sammeln?

Die einen sammeln Sterbebilder, um sich an Verwandte und Bekannte zu erinnern und für sie zu beten. Der Heimatforscher sammelt sie, um anhand der Texte, Beschreibungen und Bilder mehr über die religiösen Sitten und Gebräuche zu erfahren. Für den Familienforscher sind sie eine wichtige Quelle für Daten, Lebensläufe und Bilder aus einer Zeit, für die aus Datenschutzgründen oft schwer an Informationen heranzukommen ist.

Das Projekt

2012 hat der Bayerische Landesverein für Familienkunde (BLF) das Bayerische Sterbebilderprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit einem bayernweiten Standard Scans der Vorder- und Rückseiten der Sterbebilder zu sichern, die Informationen in einer Datenbank zu erfassen und eine gesamtbayerische Sammlung aufzubauen.

Die GFF hat im April 2016 einen Kooperationsvertrag „Bayerisches Sterbebilderprojekt“ mit dem BLF abgeschlossen. Dadurch haben die Mitglieder der GFF die gleichen Möglichkeiten und Rechte bei diesem Projekt wie die Mitglieder des BLF. Die Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz (GFO) hat ebenfalls einen Kooperationsvertrag mit dem BLF abgeschlossen.

Mit modernen und leistungsstarken Einzugsscannern für Fotos und Dokumente können bei Vereinsabenden oder bei Sammlern vor Ort auch größere Sammlungen zügig und schnell eingescannt werden. Die Datenerfassung und Prüfung erfolgt online im Internet unter http://www.blf-sterbebilderprojekt.de/ und kann von Jedermann durchgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit sich für die Erfassung und Prüfung den eigenen Bestand oder ausgesuchte Bestände zuweisen zu lassen.

Unter http://www.blf-sterbebilderprojekt.de/index.php kann im Internet in der Datenbank des Bayerischen Sterbebilderprojekt recherchiert werden.

Für die Recherche ohne Anzeige von Sterbebilder-Scans steht ein für Jedermann - ohne Registrierung - nutzbarer Gastzugang zur Verfügung. Die Anzeige der Sterbebilder-Scans ist für Mitglieder des BLF, der GFF und der GFO möglich, hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich (nur für Mitglieder!). Bitte beachten Sie auch die zugehörige Liste mit Fragen und Antworten.

Zur Zeit (Stand: 28.08.2018) sind 562.611 Sterbebilder erfasst und abrufbar. Von der GFF wurden bereits 28.870 Sterbebilder zur Verfügung gestellt. Weitere 15.000 folgen in Kürze.

Aus Urheberrechtsgründen werden nur Sterbebilder angezeigt, die älter als 70 Jahre sind. Es werden aber alle Scans bei den BLF-Bibliotheken archiviert und sind somit auch individuell zugänglich.

Teilnahme

Haben Sie Sterbebilder, die Sie zum Scannen zur Verfügung stellen können?

Wenden Sie sich doch einfach an den GFF-Projektbetreuer Edgar Hubrich.

Unterstützen Sie das Projekt durch ihre Teilnahme! Profitieren Sie durch die dort gesammelten Quellen!