Genealogischer Abend: Jüdische Hopfenhändlerfamilien in Franken

Geschäftsstelle der GFF, Vordere Cramergasse 13, 90478 Nürnberg (Hybrid-Veranstaltung)

Marina Heller: Jüdische Hopfenhändlerfamilien in Franken. Das Beispiel der Familie Tuchmann

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Nürnberg zum größten und wichtigsten Hopfenmarkt weltweit. Zahlreiche Hopfenhändler – darunter viele jüdische – zogen nach Nürnberg, um hier mit Hopfen zu handeln. So ließ sich auch die Familie Tuchmann in Nürnberg nieder, die bereits im fränkischen Uehlfeld erfolgreich mit Hopfen gehandelt hatte. In der Bahnhofstraße in Nürnberg befand sie sich in direkter Nachbarschaft mit den jüdischen Hopfenhändlerfamilien Hopf und Heidenheimer, mit denen sie verwandt und verschwägert war. Die weit verzweigte Familie Tuchmann brachte zahlreiche erfolgreiche Hopfenhändler, Unternehmer und Stifter hervor. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die jüdischen Hopfenhändlerfamilien enteignet und vertrieben. Sie flohen ins Ausland oder wurden ermordet. Der enorme Verlust an Fachwissen und Handelskontakten konnte nie mehr ausgeglichen werden.

Der Genealogische Abend wird als Hybrid-Veranstaltung angeboten, kann in der Geschäftsstelle der GFF besucht oder über einen Online-Zugang verfolgt werden.

Anmeldung

Teilnehmer der virtuellen Veranstaltung melden sich bitte bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail unter online@gf-franken.de an. Eine Online-Teilnahme ist ohne vorherige und rechtzeitige Anmeldung nicht möglich!

Selbstverständlich können nicht nur GFF-Mitglieder an der Veranstaltung teilnehmen. Auch Gäste sind herzlich willkommen.

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