Leistungsmerkmale

Leistungsmerkmale V.1.0

 

Systemvoraussetzungen

Für GFFamily stehen Versionen für die Betriebssysteme Windows (Windows 7 x64 oder neuer) sowiese Linux (x64-Linux mit qt6) zur Verfügung (nicht aber für Android oder iOS).

Ein Bildschirm mit FullHD-Auflösung wird empfohlen, ebenso ein Arbeitsspeicher von 8 GB (mind. 4 GB); der Festplattenspeicherbedarf beträgt (ohne Daten) 1 GB (SSD empfohlen).
Für den Download des Programms von der Webseite der GFF ist ein Internetanschluss erforderlich, für den Kauf des Lizenzschlüssels zudem eine Mailadresse.

Die genealogischen Daten werden in einer Datenbank im Format SQL unter Verwendung einer SQlite-Datenbankumgebung verwaltet; dies ermöglicht die Haltung der Datenbank auf einem lokalen Datenträger (Festplatte, USB-Stick) und die Datenverarbeitung ohne erforderliche Internetverbindung.

Die Kapazität von GFFamily wird nur durch die Hardware des Anwenders begrenzt. Es können beliebig viele Datenbanken (Genealogien) verwaltet werden. Jede Datenbank kann bis zu zwei Milliarden Datensätze (Personen) aufnehmen. Zu jeder Person können beliebig viele Ehen, Kinder, Lebensphasen (Berufe, Titel, Wohnorte und alle anderen Ereignisse), sonstige verknüpfte Personen (Paten, Zeugen, etc.) sowie eine Vielzahl verschiedenster Medien (Bilder, Dokumente, Audio-/Video-Clips) erfasst werden.

Die Datenerfassung

Die Datenerfassung erfolgt personenbezogen, d.h. für jede Person wird ein eigener Personendatensatz angelegt, dem zusätzlich eine (praktisch unbegrenzte) Anzahl von weiteren Datensätzen zugeordnet werden können:

  • "Ehen":
    12 verschiedene Typen (Partnerschaften, Ehen, kirchliche/zivile Trauungen, Trennungen, Scheidungen, usw.)
  • "Lebensphasen":
    der Person zugeordnete Ereignisse und Fakten (Wohnorte, Berufe, Bildungsweg, usw.)
  • "Medien":
    der Person zugeordnete Bilder-, Gruppenbilder- und Dokumente-Dateien
  • "Verbundene Personen":
    der Person oder deren "Ehen" zugeordnete beliebige (auch nicht verwandte) Personen, z. B. Zeugen, Paten, Trauzeugen, Gesinde, Inwohner, etc.

All diese Zusatzinformationen werden in einem Mehrzweckbereich angezeigt; die Anzeige von Kindern erfolgt dort wahlweise als "Kinder einer Ehe (Partnerschaft)" oder "Kinder aller Ehen", mit farbiger Kennzeichnung: blau: Kind ist verheiratet; gelb: Kind hat seinerseits Nachfahren, Kinder mit Kekule-Nummer sind nochmals hervorgehoben.

Zu jeder Person, aber auch zu jeder Ehe und Lebensphase gibt es eigene Datenfelder für Quellenangaben; ebenso dienen Memofelder zur Eingabe von Fließtext, auch mit Links zu Bildern oder externen Quellen kombinierbar.

Eine komfortable Eingabeunterstützung erleichtert das Erfassen der Daten:

  • Über die Schaltflächen "Einzelperson", "Vater", "Mutter", "Partner", "verbundene Person", "Kind" oder "Geschwister" kann eine Person neu angelegt oder einer bereits vorhandenen Person zugeordnet werden; ebenso kann eine bestehende Verbindung gelöst werden
  • Beim Abspeichern festgestellte Plausibilitätsfehler werden sofort gemeldet, versehen mit der Aufforderung zur unmittelbaren Behebung
  • Automatische Eingabeergänzung aus den Nachschlagetabellen (bereits verwendeter Begriffe) für Familiennamen, Vornamen, Berufe, Orte und Todesursachen; die Nachschlagetabellen werden vom Programm selbst befüllt und können vom Anwender nachbearbeitet werden

Die Suchfunktionen

GFFamily stellt dem Anwender leistungsfähige Funktionen zur Verfügung, um den Datenbestand zu durchsuchen und erfasste Informationen wiederzufinden:

  • Sortierte Anzeige der Personen-Tabelle (Wahl zwischen 20 verschiedenen Sortierungen)

Für die nächsten Versionen von GFFamily sind zahlreiche weitere Such-, Sortier- und Ausgabefunktionen geplant.

Die Datenausgaben

Darstellung einer Ahnentafel auf dem Bildschirm

Datenausgaben am Bildschirm

Für jede Person als Proband ist per Mausklick sofort aufrufbar:

  • Ahnentafelgrafik mit 4, 5 oder 6 Generationen (optional auch mit Darstellung der Kinder);
    die Grafik kann in unterschiedlichen Dateiformaten gespeichert werden.

Für die nächsten Versionen von GFFamily sind zahlreiche weitere Ausgabefunktionen geplant.

Weitere wesentliche Programmfunktionen

Quellenverwaltung

Quellen werden strukturell in dreistufiger Form gehalten:

  • Quellenkürzel (ggf. mit Zusatz, z.B. Unternummern)
  • Quellenzitat (Archiv, Bestand, Band, Seite, Nr.)
  • Quellentext (evtl. mit Bild)

Aus diesen Quellen können Quellensammlungen gebildet werden, z.B.:

  • Alle Quellen aus den Kirchenbüchern einer bestimmten Pfarrei
  • Alle gescannten Dokumente einer Familie

Die Zuordnung einer Quelle erfolgt durch Eintrag des Quellenkürzels in der Quellenzeile einer Person, einer Ehe oder einer Lebensphase.

Orteverwaltung

Orte werden strukturell in dreistufiger Form gehalten:

  • Ortefelder (einer Person, einer Ehe, einer Lebensphase) in der Datenbank
  • Nachschlagetabelle aller bereits verwendeten Orte (mit Memofeld für Orte-Beschreibung)
  • Orte-Lexikon (Download aus Mini-GOV mit Ortsname, GOV-ID, geografische Koordinaten, PLZ, Nation, Territorium)

Funktionsumfang:

  • Bei der Eingabe eines neuen Ortsnamens in einem der Ortefelder der Datenbank schlägt das Programm Ortsnamen vor, die bereits in der Orteverwaltung angelegt wurden
  • Wird ein neuer Ortsname eingegeben, erfolgt der Eintrag in die Nachschlagetabelle; nun kann der Ort im Orte-Lexikon gesucht und (wenn gefunden) der Datensatz in der Nachschlagetabelle ergänzt werden
  • Jederzeit kann ein Orte-Datensatz um beschreibenden Text (auch mit Bildern und weiterführenden Links) ergänzt werden
  • Schnittstellen zu GOV, Wikipedia und Internet-Landkarten-Diensten wie Google Maps, OpenStreetMap, BayernAtlas ermöglichen eine effiziente Bearbeitung

Abfragen, Suchen

GFFamily stellt dem Anwender leistungsfähige Funktionen zur Verfügung, um den Datenbestand zu durchsuchen und erfasste Informationen wiederzufinden:

  • Sortierte Anzeige der Personen-Tabelle (Wahl zwischen 20 verschiedenen Sortierungen)

Für die nächsten Versionen von GFFamily sind zahlreiche weitere Such-, Sortier- und Ausgabefunktionen geplant.

Der Datenaustausch

GFFamily besitzt für den Datenaustausch folgende Schnittstellen:

  • Format GFAhnen (Import)
  • Format GEDCOM (Import und Export)

Der GFAhnen-Import ist so angelegt, daß keinerlei Daten beim Import verlorengehen; ein DBKonverter stellt die verlustfreie Umsetzung aller Daten aus den GFAhnen-Tabellen in die GFFamily-Datenbankstruktur sicher.

Die GEDCOM-Schnittstelle umfasst die wesentlichen genealogischen Daten; beim Export werden für die Datenweitergabe geeignete GEDCOM-Dateien generiert, beim Import werden von Dritten zugelieferte Daten eingelesen und geeignet in die GFFamily-Datenbank eingetragen.

Derzeit unterstützt GFFamily nur Standard-Tags entsprechend dem GEDCOM-Standard 5.5.1; für die nächsten Versionen von GFFamily ist auch eine Unterstützung von Non-Standard-Tags geplant, wie sie von (fast) jeder Genealogie-Software generiert werden.

Hilfen

GFFamily bietet dem Anwender eine Reihe von Hilfen zum Verständnis des Programms und zur Pflege der Datenbestände:

  • Tooltips zu allen grafischen Bedienelementen
  • Umfangreiche Online-Hilfe, aus dem Programm heraus aufrufbar
  • Offline-Hilfe (Handbuch im PDF-Format), aus dem Programm heraus aufrufbar
  • Automatische Prüfung der Dateneingabe auf Richtigkeit (z.B. bei Datumsfeldern bzw. mit Hilfe der Nachschlagetabellen)