Entscheidungshilfe

Einstieg / Umstieg zu GFFamily

Mit dem Erscheinen von GFFamily stellt sich für den Anwender die Frage, ob und wenn ja wann er den Einstieg nach GFFamily, oft verbunden mit dem Umstieg von GFAhnen oder anderen Genealogieprogrammen, machen sollte.

Grundsätzlich ist dies immer eine Einzelfall-Entscheidung, zu der wir nur unverbindlich beratend unterstützen können. Es hat sich jedoch bereits gezeigt, dass es verschiedene "typische" Überlegungen gibt; diese möchten wir hier gerne als Denkanstoß zur Verfügung stellen.

  • Einstieg / Umstieg "vielleicht"
    ... weil ich zuvor ausprobieren möchte, was die aktuelle Version der neuen Genealogiesoftware bietet.
  • Einstieg / Umstieg "sofort"
    ... weil ich noch am Anfang der Familienforschung stehe und Datenausgaben erst später für mich relevant werden.
  • Einstieg / Umstieg "bald"
    ... weil GFFamily Funktionen enthält, die mein bisher verwendetes Programm nicht hat und die für mich wichtig sind (z.B. Linux-Version, Unicode-Unterstützung, ...).
  • Einstieg / Umstieg "später"
    ... sobald GFFamily die Funktionalität bietet, die ich bisher nutze oder künftig nutzen möchte (Datenausgaben, Auswertungen, ...).
  • Einstieg / Umstieg "gar nicht mehr"
    ... weil ich mit meinem aktuellen Programm zufrieden bin und in ein paar Jahren ohnehin fertig bin oder aufhöre.
  • Einstieg / Umstieg "plötzlich und unerwartet"
    ... wenn es zwischen Betriebssystem und bisher verwendeter Genealogiesoftware zu Kompatibilitätsproblemen käme (was nie kategorisch auszuschließen ist).

Zur Meinungsbildung / Entscheidungsfindung sollte zudem berücksichtigt werden:

  • Der mit GFFamily mitgelieferte DBKonverter kann eine GFAhnen-Datenbank verlustfrei umsetzen; GFAhnen-Anwender riskieren daher keinen Datenverlust, wenn sie sich entscheiden, zunächst noch mit GFAhnen weiter zu arbeiten.
  • Ein direkter Weg zurück zu GFAhnen ist nach der Konvertierung zu GFFamily nicht mehr möglich; uns steht kein Programm zur Verfügung, das das alte Datenbank-Format noch generieren kann.
  • Der Datenaustausch zwischen anderer Genealogiesoftware und GFFamily über GEDCOM ist jederzeit und in beiden Richtungen möglich; er bedeutet aber meist einen tlw. Datenverlust, weil jedes Programm über den GEDCOM-Standard hinaus weitere Informationen hält, die über GEDCOM nicht oder nur unvollständig transportiert werden können.

Welche Besonderheiten könnten für den Einsatz von GFFamily entscheidend werden:

  • Die Software ist nicht nur als Windows-Programm, sondern ebenso als Linux-Version verfügbar; Linux-Nutzer können die Software ohne Kompatibilitätsschicht oder Virtualisierung nutzen.
  • Die Datenhaltung erfolgt in einer SQLite-Datenbank, die für den Anwender offen zugänglich ist; das ermöglicht, über einen SQLite-Browser die eigenen Daten in der Datenbank zu filtern, zu ändern, auszuwerten (für erfahrene Anwender).
  • Die Software bietet zwei Darstellungs-Modi (Fenster und Vollbild); dies erleichtert die Arbeit mit unterschiedlich großen Bildschirmen (PC, Notebook, ...).
  • Die Software unterstützt Unicode bei Eingabe (copy-paste), Datenhaltung und Datenausgabe; so können z.B. auch Namen (Personen, Orte, ...) mit ihrer korrekten Schreibweise notiert werden.
  • Quellen-Abschriften (z.B. KB-Einträge) können direkt im Programm erfasst und in der Datenbank abgelegt werden; dazu wurde die Quellenverwaltung erheblich erweitert.

Gerne können Sie sich an die GFF wenden, um Ihre eigenen Überlegungen mit unseren Experten zu diskutieren; wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir auf Fragen zu künftigen Versionen von GFFamily keine verbindliche Antwort geben können.

Kontaktieren Sie uns bei Bedarf, am besten telefonisch zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.