Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.

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Zitate

 

 

Möchten sie Ihre Ahnentafel oder Ihr Familienbuch mit einem Zitat bereichern? Dann sind sie hier richtig.
Unsere Sammlung von Zitaten zum Thema: Familienforschung, Familiengeschichte, Vorfahren usw. ist zwar nicht sehr groß, aber vielleicht ist für Sie ja trotzdem ein passender Text dabei.
 
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Wer ruft die Geschlechter von Anfang her?
Ich bin's der Herr,
der Erste und bei den Letzten dennoch derselbe.  

 
Jesaja 41,4
 

 

Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, 
der froh von ihren Taten, ihrer Größe,
den Hörer unterhält und, still sich freuend,
ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.  

 
Goethe (Iphigenie 1,3)
 

 

Es ist eine weise Fügung der Weltordnung,
daß wir nicht wissen, wieweit wir selbst
das Leben vergangener Menschen fortsetzen,
und daß wir nur zuweilen erstaunt merken,
wie wir in unseren Kindern weiterleben.

 

Gustav Freytag 

 

 

Wir alle wollen Wissen, wer wir sind und woher wir kommen. Ganz gleich, was wir im Leben erreichen, ohne diese Klarheit bleibt eine Leere in uns, ein Gefühl der Wurzellosigkiet.

 
Alex Haley
 

 

 

Was verrauscht im Strom der Zeiten,
mahnend stets die Zukunft grüßt.
Was von Alten klug geschaffen,
sei von Jungen treu geküßt.
 

Das Bewustsein der Verbundenheit
mit früheren Generationen kann
wie eine Rettungsleine durch
die schwierige Gegenwart sein.

 
Jon Dos Passos
 

 

 

Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter,
und die Bürger der Stadt, und welche rings um dich wohnen?
Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand,
vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward,
sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren.
  

 
Homer, Odyssee, Achter Gesang, Vers 550 - 554
nach der Übersetzung von Johann Heinrich Voß
 

 

Vergangenheit wacht auf, sie lebt,
sobald man sich in sie vertieft ...,
so daß wir in ihr Menschen kennenlernen   
und dadurch auch uns selber.

 
unbekannter Historiker
 

 

Alles kommt und geht nur, um sich zu ergänzen.
In rascher Folge erneuern sich die Generationen
immer wieder und reichen die Fackel eine der anderen weiter,
wie die Läufer im Fackellauf.

 
Lucrez, De rerum natura
(Über das Wesen der Dinge), 2,76-79
 

 

Nur drei Geschlechterfolgen können wir durch die mündliche Überlieferung
erfassen, sechs weitere lernen wir aus den Kirchenbüchern kennen,
über fünf ältere geben uns die noch erhaltenen Grundbücher Auskunft.
 
So werden längst vergessene Voreltern wieder lebendig.
Kreuze und Leichensteine sind längst verschwunden,
jede Spur ihres Daseins scheint verwischt zu sein.
Ist aber wirklich nur ihr Name
in den Kirchen- u. Grundbüchern erhalten geblieben?
Nein!
Ihr Sein und Wesen lebt noch in den Enkeln und Urenkeln weiter, denn:
Wir alle sind nicht wir, sondern hängen mit unserem
Sein und Tun von denen ab, die vor uns waren.

 
unbekannt
 

 

Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freude der Eltern über Ihre Kinder ist die heiligste Freude der Menschheit.

 
Pestalozzi
 

 

 

Wer in der Zukunft leben will,
muß in der Vergangenheit buchstabieren.   

 
André Malraux
 

 

 

Ich kenne eine Kollegin,
die ihren Stammbaum zurückverfolgen
kann bis zu jenen Ahnen,
die noch auf ihm lebten.

 
Robert Lembke
 

 

Frage die vorigen Geschlechter und nimm dir vor,
zu forschen ihre Väter. Denn wir sind von gestern her
und wissen nichts. Unser Leben ist ein Schatten auf Erden.

 
Hiob, 8,8
 

 

'... Auch eine Warnung darf ich hier nicht unterdrücken. Geneigter Leser, wenn du dich der Familienforschung widmest und hast ihr den kleinen Finger gegeben, so nimmt sie bald die ganze Hand. Kennst du erst einige deiner Vorfahren, dann willst du auch noch mehr von ihnen wissen und möchtest gern noch weitere kennenlernen, bis deine Ahnentafel ganz vollständig und fehlerfrei ist. Bald hast du nicht nur deine Ahnen, sondern sie haben dich. Und ist da noch irgendwo eine Lücke in deinen Aufzeichnungen, so läßt dir der Ahnherr oder die Ahnfrau keine Ruhe, weder bei Tage noch in der Nacht, und verfolgt dich im Wachen, Träumen und Schlafen, bis die Lücke ausgefüllt ist. Also gib acht, daß dich nicht der Familienfimmel erfaßt, wie so manchen anderen!'

 
August Ludwig, Wie die Altensungen,
Blätter aus einer deutschen Familiengeschichte,
Duncker Verlag, Weimar, 1923.
Dieses Zitat von Seite 10 stammt aus dem Vorwort.
 

 

 

 

 
Gleich wie die Blätter im Walde, so sind die Geschlechter der Menschen,
einige streuet der Wind auf die Erd’ hin, andere wieder
treibt der knospende Wald, erzeugt in des Frühlings Wärme,
so der Menschen Geschlecht, dies wächst, und jenes verschwindet.

 
Homer, Ilias, Sechster Gesang, Vers 146-149
nach der Übersetzung von Johann Heinrich Voß
 

 

 

An den Vorfahren kann man nichts ändern,
aber man kann mitbestimmen,
was aus den Nachkommen wird.

 
Francois de La Rochefoucauld
 

 

Wie der neue Himmel und die neue Erde,
die ich mache, vor mir Bestand haben,
spricht der HERR, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben.

 
Jesaja 66,22

 

 

 
Ahnen sind für den nur Nullen,
der als Null zu ihnen tritt.
Steh als Zahl an ihrer Spitze,
und die Nullen zählen mit.

 
Wilhelm Müller, Epigramme

Der Alten Krone sind Kindeskinder,
und der Kinder Ehre sind ihre Väter.

 
Sprüche Salomos 17,6

 

Ein Wesen, das verachtet seinen Stamm,
kann nimmer fest begrenzt sein in sich selbst.

 
Shakespeare, König Lear IV,2

 

Wenn aber gesagt worden ist, man solle die Vorfahren nachahmen,
dann schließt das freilich aus, daß man ihre Fehler nachmachen muß.

 
Cicero, De officiis
(Vom pflichtgemäßen Handeln) I,33 (121)

 

 

 
Enkel bist du!
Siegen und Sorgen gestern Gewesener dankst du dein Dasein.
Hälst als Ahnherr Segen und Fluch fernster Geschlechter hütend in Händen.   

 
aus der Edda
 

 

 

 
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, er ist nur fern;
tot ist - wer vergessen ist.

 
E. Möricke

 
Was du ererbt von
deinen Vätern hast,
erwirb es,
um es zu besitzen.

 
Goethe, Faust I, Vers 682f.
 

 

 
Wenn wir schon nicht wissen wohin wir gehn,
sollten wir wenigstens zu ergründen versuchen,
woher wir kommen, um zu ahnen, wo wir stehen.

 
Verfasser unbekannt

 

 
Man kann das Leben nur rückwärts verstehen,
aber man muss es vorwärts leben.

 
Sören Kierkegaard

 

 
Man fragte den Schriftsteller (und anglikanischen Geistlichen) Jonathan Swift (1667-1745) nach seiner Ansicht über den Adel. "Jene", erwiderte er, "die nichts anderes zu ihren Gunsten anführen können als ihre Ahnen, gleichen den Kartoffeln, deren wertvollster Teil unter der Erde ruht."
 

 

Jede Generation lächelt über die Väter,
lacht über die Großväter
und bewundert die Urgroßväter.

 
William Somerset Maugham

 

Ein kleiner Ring
Begrenzt unser Leben,
Und viele Geschlechter
Reihen sich dauernd
An ihres Daseins
Unendliche Kette.

 
Goethe, 1780, Grenzen der Menschheit

Small is the ring
Enclosing our life,
And whole generations
Link themselves firmly
On to existence's
Clain never-ending.

 
Goethe, 1780, The Boundaries of Humanity,
translator: Edgar Alfred Bowring

 

 

 
Welch ein kleines Teilchen der unendlichen und unermesslichen Zeit ist jedem von uns zugemessen!
So schnell wird es ja von der Ewigkeit verschlungen.
Welch kleines Teilchen von der ganzen Wesenheit!
Welch kleines Teilchen von der ganzen Weltseele!
Wie klein ist das Erdklümpchen, auf dem Du umherschleichst!
Dies alles bedenke und halte dann nichts für groß als das: zu handeln,
wie Deine Natur Dich führt und zu leiden, was die Allnatur mit sich bringt.

 
Marc Aurel (121 - 180 n.Chr.)
 

 

Wer seine Wurzeln nicht kennt, hat keinen Halt.

(A.Zweig)

Schäme dich nicht deiner Ahnen, Du hast auch keinen Anteil an ihren Verdiensten.

(Unbekannt)

 

Man muß wissen, woher man kommt, wenn man wissen will, wer man ist. Wir sind nicht nur wir selber. Wir sind auch unsere Herkunft. In unsere Gegenwart sind die Wünsche, die Lebensbilder, die Lebenserwartungen der Menschen eingegangen, die vor uns gelebt haben. Sie aufzuspüren heißt, sich selber kennenlernen.

 
Prof. Dr. Fulbert Steffensky

 
 
 
Niemand darf seine Wurzeln vergessen. Sie sind Ursprung unseres Lebens.

 
Federico Fellini, 1920 - 1993

 

 

 
"Wenn der Mensch die Herkunft seiner Vorväter nicht kennt, gleicht er einem Affen, der sich im Walde verlaufen hat."

 
Mongolei
 

 

Wo es keine Vergangenheit gibt, da gibt es auch keine Zukunft. Daher liegt unserem Handeln notwendig die Vergangenheit zu Grunde.

Kitaro Nishida

        

Mensch ist man dort, wo man sich an seine Vorfahren erinnert und wo man für seine Enkelkinder sorgt.

(Unbekannt)

 

 
Auf den Ruhm seiner Vorfahren stolz zu sein, ist nicht nur erlaubt, sondern sogar geboten; ihn nicht zu achten, ist schändlicher Kleinmut.
 

Alexander Puschkin, 1799 - 1837

 

 

Eine Generation geht dahin und eine andere kommt;
aber die Erde bleibt wie sie ist. Was geschehen ist wird wieder sein,
und was getan wurde, wird wieder getan. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Es ist schon einmal da gewesen, lange bevor wir geboren wurden.
Wir wissen nur nichts mehr von dem, was die Alten taten.
Und was wir heute tun oder unsere Kinder morgen, wird auch bald vergessen sein.

 
Bibel, Buch Kohelet/Prediger, Kapitel 1
 

 

 
 

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