Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.

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Treffen in Mittelfranken

 
 

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 Genealogische Treffen in Nürnberg

 

 
Die Veranstaltungen dienen dem zwanglosen Erfahrungsaustausch und der Information der Mitglieder, die in ihren praktischen Arbeiten unterstützt werden sollen. Zum einen sollen Vorträge aus dem weiteren Gebiet der genealogischen Quellenkunde und der Kulturgeschichte Einblicke in wichtige Quellenbereiche, Verfahren und Kontexte verschaffen; zum anderen können Arbeits- und Erfahrungsberichte vorgestellt und diskutiert werden. Außerdem besteht stets auch die Gelegenheit, über Probleme bei eigenen Forschungen zu sprechen und eventuelle Hilfestellung in Anspruch zu nehmen. Auch interessierte Nichtmitglieder und Gäste sind herzlich willkommen.
 

Termin Veranstaltung
Samstag
14.01.2017
14:00 Uhr
 
 
JAN
Genealogischer Nachmittag:
 

Marina Heller M. A.::
Gauner- und Diebeslisten aus dem Franken des 18. Jahrhunderts.

Die sogenannten Diebeslisten sind zumeist gedruckte Dokumente in unterschiedlichem Umfang, die im Laufe von gerichtlichen Ermittlungen und Prozessen gegen Diebe und Räuber entstanden. Sie enthalten die Aussagen der zu diesem Zeitpunkt inhaftierten Delinquenten, die im Zuge der Verhöre nicht nur nach Ihren kriminellen Taten, sondern auch nach Diebeskameraden und Familienmitgliedern befragt wurden. Die dadurch entstandenen Personenbeschreibungen enthalten Informationen zu Namen, Spitznamen, Alter, Herkunft, Äußeren, Kleidung, Bewaffnung, Familienstand, verwandtschaftlichen Beziehungen, Aufenthaltsorten, Beruf, Religion, Dialekte, begangene Delikte, frühere Verhaftungen, Verurteilungen, Brandmarkungen und andere Besonderheiten. Auch Frauen und Kinder werden in diesen Listen beschrieben. Die Dokumente der Diebeslisten verbanden somit Berichte aus dem Milieu der Vaganten, Bettler und Gauner, allerdings gepaart mit der obrigkeitlichen Sicht auf dieses Milieu. Die Listen wurden oft an benachbarte Ämter und andere Herrschaften gesandt. Mit ihrer Hilfe sollten verdächtige Personen, welche aufgegriffen wurden, identifiziert werden können. Die vielseitigen Beschreibungen konnten in den Verhören dazu dienen, die wahre Identität des Inquisiten herauszufinden.
 

Mittwoch
08.02.2017
18:00 Uhr
 
 
FEB
Genealogischer Abend:
 

Alfred J. Köhl::
museum-schwanstetten.de - Ein virtuelles 'Museum' im Internet.

Vor neun Jahren aus der „Not“ heraus geboren – ein „reales“ Museum war nicht in Sicht (und wird in unserer Gemeinde wohl auch nur schwerlich zu realisieren sein) - wurde die Idee, das, was wir sammeln, vorab schon einmal im Internet zu präsentieren. Es sollte damit versucht werden, in der „Kunstgemeinde Schwanstetten“, die im Rahmen der Gebietsreform aus sieben Ortsteilen zusammengefügt worden war, ein gewisses „Heimatgefühl“ zu erzeugen. Aus dem, was Heimatforscher vor uns zusammengetragen haben, entstand so – aufgearbeitet und zusammengestellt für das WWW – unser Museum: Prägende Gebäude mit den jeweiligen Besitzern und Pächtern der letzten Jahrhunderte, Geschichte und Geschichten, Personen und Persönlichkeiten – das sind unsere Unterteilungskriterien. In einer Präsentation soll ein Einblick gegeben werden in die „Navigation“ auf dieser Seite und sollen Suchmöglichkeiten und ausgewählte Inhalte vorgestellt werden, die auch für Familienforscher interessant sein können – sind auf der Seite doch z.B. alle 40 bisherigen Pfarrer in der Johanniskirche, alle Müller und viele Lehrer, Mesner etc. veröffentlicht. Nachgewiesen werden ebenso alle denkmalgeschützten Gebäude mit bautechnischen Beschreibungen, meist noch auf den Plänen des Ur-Katasters. Und es gibt noch vieles mehr zu entdecken...
 

Mittwoch
19.04.2017
 
18:00 Uhr
 
 
APR.
Genealogischer Abend:
 

Gerhard Beck:
Die fürstlich oettingischen Archive auf der Harburg.

Auf Schloss Harburg im Landkreis Donau-Ries befinden sich die Archive der Fürstenhäuser Oettingen-Wallerstein und Oettingen-Spielberg.
Die beiden Archive umfassen den überwiegenden Teil der Bestände der Herrschaft Oettingen (vor allem vor 1848) und haben einen Umfang von etwa 5 Regalkilometern. Darunter befinden sich etwa 15.000 Urkunden, rund 5000 Steuer- und Salbücher, sowie zahlreiche Rechnungen und Akten. Neben den Beständen der Linien Oettingen-Oettingen, -Wallerstein, -Spielberg und -Baldern sind auch die Archivalien einiger säkularisierter Klöster (Heilig-Kreuz in Donauwörth, Auhausen bei Oettingen, St. Mang in Füssen, Klosterzimmern, Mönchsdeggingen usw.) und kleinerer Herrschaften (Dagstuhl im Saarland, Schwendi in Oberschwaben) vorhanden.
Besonders wertvoll sind die Bestände für Heimatforscher des Landkreises Donau- Ries und der fränkischen und schwäbischen Nachbarregionen. Für die Erstellung von Orts- und Häuserchroniken sind die Steuer- und Zinsregister der einzelnen Herrschaften eine wichtige Quelle. Für die Familienforschung sind die Leibeigenschaftsregister, Akten und Amtsrechnungen von unschätzbarem Wert.
 

Mittwoch
10.05.2017
 
18:00 Uhr
 
 
MAI.
Genealogischer Abend:
 

Dr. Herbert Schott:
Ansässigmachungs-, Verehelichungs- und Konzessionsakten sowie Heimatakten als Quelle für die Familienforschung.

Durch das Gesetz zur Ansässigmachung und Verehelichung vom 11. September 1825 wurde in Bayern geregelt, wer sich wo ansiedeln und dort auch heiraten durfte. Dies war von der Genehmigung des Patrimonial-, Herrschafts- bzw. Landgerichts oder des Stadtmagistrats abhängig. Auch die Vergabe von Konzessionen, z.B. als Brauer oder Schmied, war genehmigungspflichtig. Durch das Heimatgesetz vom 16. April 1868 wurde das Heimatrecht geregelt, damit wurden die Versorgung im Notfall und ein Aufenthaltsrecht gesichert. Die Akten enthalten oft vielfältige Angaben zu den Personen und häufig Beilagen wie z.B. Zeugnisse. Diese Aktengruppe ist eine Fundgrube für Familienforscher.
 

Mittwoch
14.06.2017
 
18:00 Uhr
 
 
JUNI
Genealogischer Abend:
 

Annemarie B. Müller:
Leseübungen für Familienforscher.

Das Lesen alter Schriften in Kirchenbüchern, Akten und Urkunden zählt zu den täglich benötigten Grundfertigkeiten eines Familiengeschichtsforschers. Leider ist kaum jemand in allen Schriften und Textsorten perfekt – um so wichtiger sind gelegentliche Leseübungen, die besonderes Augenmerk auf die Materialen und Texte legen, mit denen man in der Arbeitspraxis konfrontiert wird. Die traditionsreiche Veranstaltung, die von einer erfahrenen Archivarin des Landeskirchlichen Archivs Nürnberg geleitet wird, gibt anhand praktischer Beispiele Anleitungen zur Entzifferung alter Texte. Der Übungsabend wendet sich v.a. an Interessierte, die bereits über Grundkenntnisse in der Paläographie verfügen. Aber auch Anfänger sind natürlich herzlich willkommen.
 

Mittwoch
12.07.2017
 
18:00 Uhr
 
JULI
Genealogischer Abend:
 

Heinz Kühlwein:
Die Auswanderung nach den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert am Beispiel des Neustadt-Windsheimer Raumes.

Unter dem Titel "Mir gefällt es in Amerika besser wie draußen". Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und die Auswanderung nach den Vereinigten Staaten von Amerika im 19. Jahrhundert‘ erschien im Jahr 2007 bei der GFF ein Buch von Heinz Kühlwein.
Den Autor haben bei der damaligen Bearbeitung des Themas die Ausmaße dieser Wanderungsbewegung selbst überrascht. Er konnte bis zum Erschienen des Werkes nicht nur rund 6000 Personen namentlich ermitteln, sondern ist dabei auch auf viele Einzelschicksale der 'Auswanderungslustigen' gestoßen, hat über Verfahren, über Arbeit der Auswandereragenturen, die Wege zu den Häfen, Überfahrten und Ankunft in Amerika recherchiert und Briefe in die alte Heimat ausgewertet. Über all dies wird er in seinem Vortrag berichten.
Bei der großen Zahl an Auswanderern ist es übrigens gar nicht so unwahrscheinlich, dass es einst auch Familienangehörige Ihrer eigenen Vorfahren in die Vereinigten Staaten zog, von denen Sie gar nichts mehr wissen. Lernen Sie das einschlägige Quellenmaterial kennen und lassen Sie sich zu einer Recherche nach ausgewanderten Familienangehörigen Ihrer Ahnen inspirieren.
 

Mittwoch
13.09.2017
 
18:00 Uhr
 
SEPT.
Genealogischer Abend:
 


Beratung - Erfahrungsaustausch - Gespräch.

Erf
 

Mittwoch
11.10.2017
 
18:00 Uhr
 
OKT.
Genealogischer Abend:
 

Manfred Wegele:
Familienforschung in Schwaben: Regionale Besonderheiten und aktuelle Forschungsschwerpunkte.

...
 

Samstag
14.11.2017
 
18:00 Uhr
 
NOV.
Genealogischer Nachmittag:
 

Dr. Daniel Schönwald:
Familien- und kulturgeschichtliche Quellen in Pfarr- und Dekanatsarchiven..

...
 

 
Die genannten genealogischen Treffen finden, sovern nichts anderes angegeben ist, im Lesesaal der GFF,
Vordere Cramergasse 13 (im "Cramer Creativ Centrum"), 90478 Nürnberg statt.
GFF-Mitglieder aber auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos!

 

 

 

 Exulantenkreis in Nürnberg

 

 
  Der Exulantenkreis findet unter der Leitung von Fr. Annemarie B. Müller M.A. im Lesesaal der GFF statt.
 

Mittwoch15.02.201718.00 Uhr
Mittwoch07.06.201718.00 Uhr
Mittwoch05.04.201718.00 Uhr
Mittwoch06.09.201718.00 Uhr
Mittwoch15.11.201718.00 Uhr

 
GFF-Mitglieder aber auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenlos!

 
 

 

 

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