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Einladung zur Exkursion 2011
am 23. Juni 2009 bis 26. Juni 2009zur Landesausstellung in Kärnten
Liebe Mitglieder und Freunde der GFF, in Kärnten tut sich etwas! Wir von der GFF machen mit!Seit einigen Monaten sind wir bereits aktiv an den Vorarbeiten für diese besondere Landes-Schau
beteiligt. Unsere Gesellschaft ist ja seit ihrer Gründung im Jahr 1921 den Exulanten auf der Spur,
und davon wissen auch unsere Freunde in Kärnten. Die zahlreichen Exulantenbücher und Aufsätze
unseres Ehrenvorsitzenden Pfarrer i.R. Eberhard Krauß haben entscheidend dazu beigetragen.
Unser Vorsitzender Prof. Dr. Schnabel gilt seit seinem Studium und Promotion als anerkannter Fachmann auf diesem Gebiet.
Er hat einen wissenschaftlichen Aufsatz verfasst, der im Ausstellungskatalog abgedruckt wird. Von ihm wurde ich auch
dazu ermuntert, meine Schwabacher Exulantendatei auf Kärntner Zuwanderer hin zu durchforsten. Die Auswertung ergab,
dass der Dekanatsbezirk Schwabach mit 900 Kärntner Emigranten das Schwerpunktgebiet der Ansiedlung im süddeutschen
Raum darstellt. Weitere Kärntner finden sich in Weißenburg, Heideck und Nürnberg. Von Gerhard Bauer wird deren Zahl
im Dekanat Fürth auf etwa 150 Personen geschätzt. Auch diese Ergebnisse werden im Katalog zu finden sein.
Auch Ihre Mitwirkung ist gefragt!Direktor Dr. Wilhelm Wadl vom Kärntner Landesarchiv, Kurator der Landesausstellung, hat uns herzlichst gebeten,
ihm die von den fränkischen Familienforschern mit größtem Arbeitsfleiß gesammelten Daten für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Erfreulicher Weise haben sich alle Forscher bereit erklärt, ihr Material einzubringen. Deshalb arbeitet unser
EDV-Beauftragter zurzeit an einer CD mit allen auffindbaren Kärntner Exulanten,
die den Besuchern zur Benutzung, vielleicht auch zum Kauf angeboten werden soll.
Nun wünscht sich Dr. Wadl dazu noch eine Ergänzung durch die Namen der heute lebenden Nachkommen von Kärntner Exulanten.
Hier sind Sie als Familienforscher gefragt. Wenn Sie solche Vorfahren haben, möchten wir deren und Ihren Namen in die
aktuelle Datei aufnehmen - auch wenn Ihr Familienname kein Original Kärntner Name ist, weil die Verknüpfung der Linie
zu diesem Vorfahren vielleicht über den Geburtsnamen einer Frau läuft. Können Sie also einen oder mehrere Kärntner in
Ihrer Vorfahrenliste nachweisen, so teilen Sie uns bitte diese Kärntner Namen mit, mit Herkunftsort und allen Daten
und Angaben über die Sie verfügen. Geben Sie dazu auch Ihren Familien- und Vornamen an, evtl. mit Adressangaben
(Post-, Email-Anschrift, Telefon) sofern Sie der Veröffentlichung zustimmen. Ansonsten könnten wir aus Datenschutzgründen
nur Kärntner Familiennamen aus öffentlich zugänglichen Dateien im Internet (z.B. Telefonverzeichnis) entnehmen.
Viele der Kärntner Exulanten haben ja ihren Hofnamen als Familiennamen mitgebracht: z.B. Albl/Eibel,
Ascheneller/Aschler, Blasnig, Brandstätter, Galsterer, Gütler, Hasler, Hörndler, Huber, Kandusch,
Köfler, Kögler, Latteier, Meichinger (Meigerner), Natmesnig/Nabernig, Patutschnig, Scheiber,
Stallwitznig (das slowenische -nig, im deutschen -er, wurde bald nach der Zuwanderung abgelegt),
Steiner, Taler/Dallnig, Warnig, Wieser, Wiesner, Wiserner. Träger der vorstehenden Namen können
mit ziemlicher Sicherheit als direkte Nachkommen von Einwanderern aus Kärnten betrachtet werden.
Die folgenden Namen kommen für Zuwanderer sowohl aus Kärnten als auch aus anderen Gebieten vor:
Baumgartner, Eder, Hofer, Maierhofer, Maurer, Leitner, Ortner, Roßbacher, Staudacher, Wassermann,
Winkler und viele andere. Bei diesen muss die Herkunft genauer erforscht werden.
Wir freuen uns mit den Kärntnern über Ihre aktive Mitarbeit. Falls sie erfolgreich
ist, so reisen Sie auf dieser Exkursion nicht nur zu Freunden, sondern auch "zu den Nachkommen Ihrer Vorfahren" im schönen
Sonnenland Kärnten.
Der geplante Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):Anreise am Feiertag Fronleichnam Donnerstag, 23. Juni 2011: Abfahrt in Nürnberg hinterm Hauptbahnhof am Nelson-Mandela-Platz um 7.00 Uhr. Mit Bordfrühstück im Bus über die Autobahn München-Salzburg-Tauerntunnel nach Spittal an der Drau. Besichtigung von Schloss Porcia, Abstecher zur Toleranzgemeinde Unterhaus bei Seeboden, Bezug der Hotel-Quartiere im Raum Millstätter See, Abendessen im Hotel. Freitag, 24. Juni: Vormittag ist für die Landesausstellung reserviert. Direktor Dr. Wadl ist freundlicher Weise bereit, sich als lokaler Führer für uns einzubringen.
Daneben stehen für Gruppenführungen zwei jugendliche Guides zur Verfügung. Je eine(r) in der Kleidung von heute
und damals, die im Dialog die Zeitumstände gegenüberstellen und uns so anhand der Ausstellung mitnehmen auf eine
500-jährige spannende Zeitreise in die evangelische Glaubensgeschichte Kärntens. Ein achtseitiges
farbiges Faltblatt
über die Ausstellung ist diesem Heft beigefügt. Samstag, 25. Juni: Dieser Tag ist für eine Rundreise durch Unterkärnten vorgesehen. Über Villach geht es am Wörther See entlang zur Hauptstadt Klagenfurt, am Herzogstuhl vorbei zur
Khevenhüller-Burg Hochosterwitz mit ihren 14 Toren, zur ehemaligen Hauptstadt St. Veit an der Glan ,
Feldkirchen in Kärnten, Wiedweg, Bad Kleinkirchheim, Radenthein, Döbriach, und zurück ins Quartier. Sonntag, 26. Juni: Rückreise durch die herrliche Gebirgslandschaft der Tauern: Gottesdienstbesuch , Fahrt von Spittal an der Drau durchs Oberdrautal,
über Greifenburg, nach Lienz in Osttirol. Bevor wir über den Felbertauernpass nach Tirol
hinüberwechseln, biegen wir bei Moos ins Defereggental ab, um dort in St. Veit die prächtige
Barockkirche und in Bruggen an der Kapelle das große Denkmal für die dramatische Vertreibung
der fast 1.000 Bewohner des Defereggertal anzuschauen. Über Mittersill - Paß Thurn - Kitzbühel - St.Johann in Tirol reisen wir
nach Norden über Kufstein - Inntaldreieck - München wieder zurück nach Nürnberg in unsere fränkische Heimat. Ihr Reiseleiter Karl Heinz Keller |
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