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Digitalisierte QuellenKurzbeschreibungen von Veröffentlichungen der GFF | |
Staatsarchiv Nürnberg | |
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Was sind die Judenmatrikel? Die bayerische Judenmatrikel wurde auf Grund des Edikts von 1813 angelegt
und bis 1861 fortgeführt. Zu einer Kreismatrikel für einen ganzen Regierungsbezirk sind die
einzelnen, von den Landgerichten eingesandten Listen allerdings nur im Rezatkreis bzw.
Mittelfranken zusammengefasst worden. Die nach Wohnorten angelegten, in übersichtliche
Spalten gegliederten und laufend durchnummerierten Tabellen bieten einen genauen Überblick
über die jüdische Bevölkerung eines Land- bzw. Herrschaftsgerichts. Dem bisherigen
(Beschneidungs-)Namen folgen der neue bürgerliche Familienname, der Geburtsort,
das Geburtsjahr, der Familienstand (vereinzelt auch mit Familienstärke) und der
ausgeübte Beruf. Die Matrikel vermittelt damit nicht nur einen tiefen Einblick in die
sozioökonomische Lage des israelitischen Bevölkerungsteils, sondern bietet darüber hinaus
der Familienforschung eine entscheidende Schnittstelle zur Ermittlung der genealogischen
Wurzeln des jüdischen Bevölkerungsteils. Die CD ist also vor allem für alle Familienforscher interessant,
deren jüdische Vorfahren in der Zeit von 1813 bis 1861 im Bereich des heutigen
Mittelfranken gelebt haben. | |
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Die CD enthält die Namen der israelitischen Familien folgender Orte: | |
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