Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.

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Digitalisierte Quellen

Kurzbeschreibungen von Veröffentlichungen der GFF

 
 
 

 

Staatsarchiv Nürnberg
Die Judenmatrikel 1813-1861 für Mittelfranken

 
Die digitalen Edition "Staatsarchiv Nürnberg - Die Judenmatrikel 1813-1861 für Mittelfranken" wurde im Juli 2003 veröffentlicht. Die CD ist die erste Publikation der Reihe "Digitalisierte Quellen" und wurde in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns (München) herausgebracht.
 
Der Hauptteil dieser CD-Edition enthält die 2042 Scans des original Dokuments. Hinzu kommt eine ausführliche Einführung in das Thema (mit Karten). Die Texte und die Bedienerführung sind in deutscher und englischer Sprache ausgeführt. Es gibt ein umfangreiches Inhaltsverzeichnis sowie Familiennamen- und Ortsregister. Die Register und die Einführungstexte sind auch als PDF-Dateien vorhanden

CD Titel

Was sind die Judenmatrikel?

Die bayerische Judenmatrikel wurde auf Grund des Edikts von 1813 angelegt und bis 1861 fortgeführt. Zu einer Kreismatrikel für einen ganzen Regierungsbezirk sind die einzelnen, von den Landgerichten eingesandten Listen allerdings nur im Rezatkreis bzw. Mittelfranken zusammengefasst worden. Die nach Wohnorten angelegten, in übersichtliche Spalten gegliederten und laufend durchnummerierten Tabellen bieten einen genauen Überblick über die jüdische Bevölkerung eines Land- bzw. Herrschaftsgerichts. Dem bisherigen (Beschneidungs-)Namen folgen der neue bürgerliche Familienname, der Geburtsort, das Geburtsjahr, der Familienstand (vereinzelt auch mit Familienstärke) und der ausgeübte Beruf. Die Matrikel vermittelt damit nicht nur einen tiefen Einblick in die sozioökonomische Lage des israelitischen Bevölkerungsteils, sondern bietet darüber hinaus der Familienforschung eine entscheidende Schnittstelle zur Ermittlung der genealogischen Wurzeln des jüdischen Bevölkerungsteils.
 

Die CD ist also vor allem für alle Familienforscher interessant, deren jüdische Vorfahren in der Zeit von 1813 bis 1861 im Bereich des heutigen Mittelfranken gelebt haben.
 
Die Judenmatrikel-CD enthält alle 2042 Seiten der Judenmatrikel in eingescannter Form. Die Seiten können mit jedem Windows-PC, auf dem ein Internet-Browser wie z.B. MS-Internet-Explorer installiert ist, angesehen werden. Dafür ist keinerlei Installation erforderlich.
Die Bedienerführung und die Einführungstexte sind auch in englischer Sprache vorhanden.
 
Die CD ist ausschließlich über die GFF zu beziehen und kostet 15 EUR (zzgl. Versandkosten).

Die CD enthält die Namen der israelitischen Familien folgender Orte:

 
Altenmuhr, Ansbach, Baiersdorf, Bechhofen, Bruck, Bullenheim, Burgambach, Burgbernheim, Burghaslach, Colmberg, Cronheim, Dennenlohe, Diespeck, Dietenhofen, Dinkelsbühl, Dittenheim, Dornheim, Dottenheim, Egenhausen, Ellingen, Erlangen, Ermetzhofen, Feuchtwangen, Forth, Friedrichsgmünd, Fürstenforst, Fürth, Geiselwind, Georgensgmünd, Gnodstadt, Gunzenhausen, Heidenheim, Hüttenbach, Hüttenheim, Ickelheim, Jochsberg, Kairlindach, Kaubenheim, Langenzenn, Lehrberg, Lenkersheim, Leutershausen, Markt Berolzheim, Markt Erlbach, Mönchsroth, Nenzenheim, Nürnberg, Obermässing, Obernzenn, Ottensoos, Pahres, Pappenheim, Roth, Scheinfeld, Schnaittach, Schnodsenbach, Schopfloch, Schornweisach, Schwabach, Steinhart, Sugenheim, Thalmässing, Treuchtlingen, Uehlfeld, Uffenheim, Ullstadt, Unterfarrnbach, Unterwurmbach, Wassertrüdingen, Weigenheim, Weimersheim, Weisendorf, Welbhausen, Wiedersbach, Wilhermsdorf, Windsbach, Wittelshofen, Zirndorf

 
 

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