Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.

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Kurzbeschreibungen von Veröffentlichungen der GFF

 

Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte

 


 


 

Band Beschreibung Titelbild

BAND I

Gerhard Rechter
Das Reichssteuerregister von 1497 des Fürstentums Brandenburg-Ansbach- Kulmbach unterhalb Gebürgs

Nürnberg 1985
(Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 1)
2 Teilbände mit insgesamt 908 S., 2 Schrifttafeln und 48 Karten, Festeinband
ISBN 978-3-929865-00-4
 
Das Register enthält ämterweise geordnet, die Vor- und Zunamen der zur Steuer Veranlagten, die Zahl der über 14 Jahre alten Kinder, der Dienstboten und der übrigen Familienangehörigen oder Hausgenossen, da diese auch steuerbar waren. Darüberhinaus sind für die 11970 Haushalten auch die gezahlten Steuerbeträge vermerkt.
Der Untersuchungsraum umfaßt das Gebiet: Ansbach, Creglingen, Crailsheim, Erlangen, Feuchtwangen, Gunzenhausen, Heidenheim, Kitzingen, Langenzenn, Neustadt a.d. Aisch, Roth, Schwabach, Uffenheim, Wassertrüdingen usw.

Buchbesprechung
 

(2 Teilbände, zusammen) EUR 30,00/ 45,00
 

Titelbild - BAND 1 

BAND II


Das Reichssteuerregister von 1497 des Fürstentums Brandenburg-Ansbach- Kulmbach oberhalb Gebürgs

Gerhard Rechter
Nürnberg 1988, 336 Seiten, 4 ganzseitige Tafeln, 24 Karten
 
Das Register enthält ämterweise geordnet, die Vor- und Zunamen der zur Steuer Veranlagten, die Zahl der über 14 Jahre alten Kinder, der Dienstboten und der übrigen Familienangehörigen oder Hausgenossen. Erfaßt sind ca. 6900 Haushalte aus dem Gebiet: bayereuth, Creußen, Hof, Kulmbach, Münchberg, Neustadt am Kulm, Pegnitz, Wunsiedel, Weißenstadt, usw.

Buchbesprechung
 

EUR 15,00/ 22,50
 

Titelbild - BAND 2 

BAND III


Verzeichnis der Neubekehrten im Waldviertel 1652-1654

(Codex Vindobonensis 7757 der Nationalbibliothek Wien)
Georg Kuhr und Gerhard Bauer
Mit einer Einführung von Gustav Reingrabner. Nürnberg 1992. 651 S., 4 Abb., 3 Kartenskizzen
 

In der Einführung gibt Gustav Reingrabner einen Überblick über die kirchlichen Zustände im Erzherzogtum Österreich unter der Enns in der Zeit von 1576 bis 1660 und ordnet damit das sog. Verzeichnis in seinen historischen Zusammenhang ein.
Im Mittelpunkt des Buches aber steht der vollständige Text des "Codex Vindobonensis 7757". Gegliedert nach Pfarreien bzw. Filialen folgen jeweils die Namen des Pfarrers, die Bezeichnung der Vogtei bzw. Obrigkeit und schließlich die Namen von mehr als 22000 Bewohnern des Waldviertels. Alle in der "Nomenclatura" genannten Personen sind in einer entsprechend den Nachnamen alphabetisch geordneten Liste erfaßt. Zusätzlich enthält der Band eine statistische Untersuchung zur Häufigkeit bestimmter Vornamen - im Vergleich zwischen Franken. und Waldviertel.

Buchbesprechung
 

EUR 32,00 / 48,00
 

Titelbild - BAND 3

BAND IV


Das Reichssteuerregister von 1497 der Reichsstadt Nürnberg (und der Reichspflege Weißenburg)

Peter Fleischmann
Nürnberg 1993, 468 Seiten, 48 Tafeln.
 

In diesem Register sind die Namen von 5761 Haushalten in 809 Dörfern aufgeführt. Der besondere Wert des Reichssteuerregisters liegt aber nicht nur in der umfassenden Kenntnis der Namen aller Hintersassen sondern auch in der Struktur des Nürnberger Einflusses auf das Landgebiet. Als statistische Quelle gibt das Register Auskunft über den Umfang der Bevölkerung im Landgebiet und in der Stadt Nürnberg. Es erlaubt genaue Einblicke in die Organisation der Hauptmannschaften in Nürnberg, in den einzelnen Stadtvierteln und auf dem Lande.

Buchbesprechung
 

EUR 12,50 / 18,75
 

Titelbild - BAND 4

BAND V

Exulanten aus dem westlichen Waldviertel in Franken

Eberhard Krauß
Nürnberg 1997, 661 Seiten, 3 Kartenbeilagen.

Eine familien- und kirchengeschichtliche Untersuchung. Unter der Bezeichnung westliches Waldviertel" ist die Gegend um Bad Großpertholz - Langschlag - Großgerungs - Großschönau - Kirchbach - Griesbach - Marbach a.W. - Rappottenstein - Schönbach - Traunstein zu verstehen. Es handelt sich hier um Orte, aus denen viele Exulanten in Franken nachweisbar sind. Der erste Teil gibt eine historische Einführung über die Lage im westlichen Waldviertel, über Grund und Vorgang der Auswanderung bzw. Vertreibung sowie über Schwerpunkte der Ansiedlung in Franken, besonders im westlichen Mittelfranken, mit Fotos, Karten, Kartenskizzen und Register. Der zweite Teil enthält das Verzeichnis der bis heute bekannt gewordenen ca. 2000 Nachweise von Exulanten aus dem Waldviertel und ca. 1500 österreichischen bzw. deutschen Ehepartner, ergänzt durch Ortsregister für Österreich und Deutschland, sowie Register über Pfarrei- und Dekanatszugehörigkeit fränkischer Orte und der Pfarreien im westlichen Waldviertel mit den zugehörigen Orten.

Buchbesprechung
 

EUR 24,00 / 36,00
 

Titelbild - BAND 5

BAND VI

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Feuchtwangen

von Friedrich Krauß

Die ausführliche familiengeschichtliche Untersuchung über die Exulanten im Dekanat Feuchtwangen bringt in seinem Hauptteil ein Verzeichnis der über 1400 Exulanten und vermutlichen Exulanten. Neben den Kirchenbüchern (ab ca. 1530 bis 1720) wurden auch andere Quellen wie die Kirchenrechnungen ausgewertet. Ergänzt werden die genealogischen Daten durch die Angaben der Trauzeugen und Taufpaten sowie der Anmerkungen in den Kirchenbüchern. Die geschichtliche Einführung von Eberhard Krauß geht auf die Zuwanderung der Exulanten und auf die Verhältnisse im Umland von Feuchtwangen ein und wird durch eine Bevölkerungsstatistik von 1620-1700 abgerundet. Weiter erschlossen wird der Band durch ausführliche Personen- und Ortsregister. 515 Seiten
 

Buchbesprechung
 

EUR 20,00 / 30,00
 

 

Titelbild - BAND 6

BAND VII

Exulanten und Zuwanderer im Evang.-Luth. Dekanat Altdorf bei Nürnberg von 1626 bis 1699 (unter Einschluß der bis 1972 zum Dekanat Altdorf gehörigen evangelischen Kirchengemeinde Fischbach)

von Konrad Barthel

Im ersten Kapitel des Buches wird das Dekanat Altdorf bei Nürnberg im 17.Jahrhundert beschrieben. Anschließend werden die Ursachen der Wanderungsbewegung geschildert. Der Hauptteil des Bandes besteht aus einem Verzeichnis aller Exulanten und Zuwanderer (686 Personen) mit Nennung der bekannten Personendaten und dem Herkunftsort bzw. dem Herkunftsland. Die Auflistung wird durch ein Personen- und Ortsregister ergänzt. 289 Seiten
 

EUR 12,50 / 18,75
 

Titelbild - BAND 7

BAND VIII

Exulanten aus dem südlichen Waldviertel in Franken

von Manfred Enzner

Die Arbeit über Exulanten aus dem südlichen Waldviertel in Franken der Jahre von ca. 1627 bis 1670 orientiert sich an der bereits vorliegenden Veröffentlichung über die Exulanten aus dem westlichen Waldviertel (siehe oben).
Langjährige Forschungen des Autors führten zur Feststellung von rund 900 Personen, die im Zuge der Gegenreformation wegen ihres Glaubens die Heimat im südlichen Waldviertel verlassen haben und Zuflucht in den evangelischen Gebieten Frankens und Schwabens suchten. Alle bearbeiteten Familien und Einzelpersonen sind in einem Personenverzeichnis aufgeführt. Das Verzeichnis ist auf die Belange der Familienforscher ausgerichtet und wird durch Personen- und Ortsregister erschlossen.
Der Textteil des Buches enthält eine kurze Einführung über religiöse und politische Verhältnisse des Waldviertels der entsprechenden Zeit und eine Darstellung der Situation in Franken nach dem 30-jährigen Krieg. 481 Seiten, 16 Abbildungen.

Ausführlichere Buchbeschreibung
 

EUR 24,00 / 36,00
 

Titelbild - BAND 8

BAND IX

Kraftshof - Haus- und Sozialgeschichte eines nürnbergischen Dorfes

von Rainer Fensel

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Geschichte der Häuser des alten Dorfes Kraftshof seiner Grundherrschaften und seiner Bewohner.
Ergänzt wird die Arbeit durch Daten, die im Zuge der etwa zehnjährigen Ausarbeitungsphase zufällig oder gezielt gesammelt wurden. 655 Seiten viele SW-Abbildunngen und Fotos.

Ausführlichere Buchbeschreibung
 

Vergriffen!
 

Titelbild - BAND 9

BAND X

Exulanten in den Dekanatsbezirken Oettingen und Heidenheim

von Gerhard Beck

Gerhard Beck bringt die österreichischen Exulanten im Dekanat Oettingen, einem Teil der alten Grafschaft Oettingen und im benachbarten Dekanat Heidenheim. Der Bevölkerungswechsel zwischen beiden Dekanaten ließ es sinnvoll erscheinen, beide Dekanate zusammen zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Der Bearbeitungszeitraum liegt bei den Kirchenbüchern für Taufen und Trauungen bei den Jahren 1620 bis 1680, für Beerdigungen 1620 bis 1735. Dazu kommen einschlägige Beurkundungen aus den Klosterverwaltungsämtern Heidenheim und Auhausen. Aufschlußreich ist das Kapitel
Beziehungen zwischen dem fränk.-schwäbischen Raum und Österreich", das unter anderem die Abwanderungen nach Österreich infolge der Not des 30-jährigen Krieges verzeichnet. Dem großen Krieg im Raum Oettingen-Heidenheim (Schlacht bei Nördlingen 1634!) ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Das Kapitel
Die Herkunftsorte der Exulanten" nennt die Heimatpfarreien der Exulanten, wobei der größte Teil aus Ober- und Niederösterreich zugewandert ist. Das Namensverzeichnis bringt über 3000 Datensätze, in denen auch die fränkischen Ehegatten enthalten sind, so daß die Frage der Integration für die einzelnen Personen leicht beantwortet werden kann. Ausführliche Register erschließen das Werk.
ca. 600 Seiten, Abbildungen, Karten und Kartenskizzen.

EUR 30,00 / 45,00
 

Titelbild - BAND 10

BAND XI

Schnaittacher Häuserchronik

von Karl Kroder und Birgit Kroder-Gumann

Das Buch mit seinen 645 Seiten enthält eine einleitende Ortsgeschichte und im zweiten Teil die alphabetisch nach Straßen gegliederte, umfangreiche Häuserchronik. Der Anhang enthält u.a. ein großes Namensregister sowie ein Orts- und Hausregister. 396 Abbildungen

EUR 26,00 / 39,00
 

Titelbild - BAND 9

BAND XII

Uffenheim - Häusergeschichte von 1530 bis 1945

von Gerhard Rechter

Die Häusergeschichte umfaßt ca. 550 Anwesen mit 536 Hausnummern. Geboten werden für jedes Anwesen eine kurze Beschreibung, die Größe der Zugehörungen sowie die zu leistenden Abgaben und (als Schwerpunkt) die Liste der Eigentümer. Für letztere gelang - trotz der durch die Quellenlage verursachten Lücken - die Anbindung an das markgräfliche Salbuch von 1530 fast flächendeckend, vereinzelt gar an dasjenige von 1435 bzw. an das Reichssteuerregister von 1495/97. In der Regel werden die Eigentümer ab 1603 bzw. ab 1668 nachgewiesen; die Reihe endet mit dem Mai 1945. Beigegebene Stadtpläne ermöglichen die Lagebestimmung der Häuser. Personen-, Orts- und Sachregister erschließen das Gebotene. Eine zusammenfassende Einleitung soll auf erste Ergebnisse aufmerksam machen.

Ausführlichere Buchbeschreibung
 

EUR 24,00 / 36,00
 

Titelbild - BAND 9

BAND XIII

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Ansbach

von Eberhard und Friedrich Krauß
 

Dieses Exulantenbuch läßt uns einen informativen Blick in die Familiengeschichte des 17. Jahrhunderts im Raum Ansbach werfen. Es umfaßt außer der Stadt Ansbach auch die Kirchengemeinden des Dekanatsbezikes Ansbach mit allen eingepfarrten Orten, wie sie in den Kirchenbüchern aufscheinen: Eyb (Ansbach-Eyb), Eltersdorf (Ansbach-Eltersdorf), Bechhofen a.d.Heide, Brodswinden, Bruckberg, Burk, Flachslanden, Großhaslach, Königshofen a.d.Heide, Lehrberg, Rügland, Sachsen bei Ansbach, Schalkhausen, Sommersdorf, Unternbibert, Vestenberg, Weidenbach, Weihenzell, Wernsbach.
(Dietenhofen und Kleinhaslach werden in einem geplanten Band "Exulanten im früheren Dekanat Markt Erlbach" dargestellt.)
Das genannte Gebiet war am Ende des 30jährigen Krieges weitgehend zerstört und menschenleer. Der Wiederaufbau erfolgt vorwiegend durch Exulanten, also durch evangelische Christen, die Österreich wegen ihres Glaubens verlassen mußten. Diese ca. 2500 Personen, unsere Vorfahren, sind nach Herkunft und Ansiedlung mit allen Daten, die erhoben werden konnten, aufgeführt. Familienforscher werden hier viele Weiterführungen und Ergänzungen finden. 815 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Karten.
 

Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 13

BAND XIV

Exulanten aus der niederösterreichischen Eisenwurzen in Franken

von Manfred Enzner
 

Das Buch erfasst die Exulanten, die aus der Eisenwurzen, einer Landschaft südlich der Donau in Niederösterreich, nach dem 30-jährigen Krieg in Franken zugewandert sind. Als wichtigster Ort in der Eisenwurzen sei nur der Markt Gresten in der Zinzendorfischen Herrschaft bzw. der Herrschaft Hausegg genannt, der in Franken als Heimat vieler Exulanten weithin bekannt ist.
 
Der Band enthält in einem 1. Teil die Arbeiten über geistesgeschichtliche Zusammenhänge zur Eisenwurzen und zu Franken, erarbeitet und dargestellt von Prof. Dr. Gustav Reingabner, Prof. Dipl. Ing. Leo Prüller, Dr. Anton Pontesegger, Dr. Werner Wilhelm Schnabel und Eberhard Krauß, Dazu sind in einem 2. Teil rund 1800 Exulanten mit ihren biographischen Daten und ihrer Herkunft aufgeführt.
 

Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.

EUR 30,00 / 45,00
 

Titelbild - BAND 14

BAND XV

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Leutershausen

von Eberhard Krauß
 

Dieser Band berichtet über die Zeit des Dreißigjährigen Krieges und über die Zuwanderung der evangelischen Christen, die aus Österreich vertrieben wurden, in die Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks Leutershausen. Darüber hinaus sind Beobachtungen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Exulanten festgehalten. Auch das Kapitel "Erinnerungen an die Exulanten: Ihr Weg und ihre Bedeutung - Orte und Familien" wird grosses Interesse finden. Es führt die Zuwanderer und uns den Weg durch die Jahrhunderte bis heute. Natürlich sind in einem Verzeichnis Namen und Daten der Exulanten (ca. 1300 Exulanten, ihre Ehepartner und Kinder, insgesamt ca. 2000 Personen) zusammengestellt und durch ausführliche Register erschlossen.
479 Seiten, mit zahlreichen Bildern und Karten.
 

Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 15

BAND 16

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Nürnberg

Eine familiengeschichtliche Untersuchung
von Eberhard Krauß
 

Dieser Band widmet jedem der Nürnberger Pfarrämter St. Lorenz, St. Sebald, St. Johannis, Kraftshof, Mögeldorf je ein Kapitel. In jedem dieser Kapitel ist ein Namensverzeichnis und eine Herkunftsverzeichnis derjenigen Exulanten enthalten, die in den Kirchenbüchern der jeweilige Pfarrei gefunden wurden. Exulanten aus Österreich sind jeweils nochmals gesondert aufgelistet. Außerdem enthält der Band eine kurze Beschreibung des Fürstentums Pfalz-Neuburg (inkl. Karte) und eine Zusammenstellung nicht mehr verständlicher Berufsbezeichnungen. Erschlossen wird das Buch durch ein Personenregister.
402 Seiten.
 

Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.

Inhaltsverezichnis Bd.16 [PDF]
 

EUR 20,00 / 30,00
 

 

Titelbild - BAND 16

BAND XVII

Familienbuch Eichstätt

Bürgerbuch der Stadt Eichstätt und der eingepfarrten Orte
von 1589 bis 1618, erstellt aus den Matrikeln der Pfarreien
'Unserer lieben Frau' und 'Sankt Walburg'
von Franz Xaver Buchner
 

Im vorliegenden Familienregister wird der Inhalt der Matrikeleintragungen in Übersetzung wiedergegeben gegeben, das Original ist im Allgemeinen in lateinischer Sprache verfasst. Das Familienregister wird durch eine Personen- und Ortsregister erschlossen.
604 Seiten.
 

Inhaltsverezichnis Bd.17
 

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 17

BAND 18

"Mir gefällt es in Amerika besser wie draußen"
Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und die Auswanderung nach den Vereinigten Staaten von Amerika im 19. Jahrhundert

von Heinz Kühlwein
 

Der erste Teil des Buches enthält folgende Kapitel:

  • Soziale und wirtschaftliche Lage als Auswanderungsgrund
  • Das Auswanderungsverfahren
  • Agenten und Reisevermittler
  • Reisewege zum Hafen
  • Die Überfahrt
  • Träume, Hoffnungen, Schicksale .
  • Rückkehr in die Heimat
Im Anhang 1 werden die Reedereien, Mäkler und Schiffseigner und ihre Vertretungen im Landkreis Neustadt aufgelistet.
Für Familienforscher besonders interessant ist aber der Anhang 2 der mehr als die Hälfte des Buches einnimmt. Dort werden alphabetisch sortiert alle Auswanderer aufgelistet, die der Autor ausfindig machen konnte. Hierbei ist sowohl das Auswanderungsjahr als auch der Herkunftsort angegeben.
354 Seiten.
 

Inhaltsverezichnis Bd.18
 

EUR 21,00 / 31,50
 

 

Titelbild - BAND 18

BAND 19

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Windsbach
von Eberhard Krauß
 

Im Dekanatsbezirk Windsbach im westlichen Mittelfranken sind während und nach dem Dreißigjährigen Krieg viele Exulanten, vor allem aus Oberösterreich und aus Niederösterreich, zugewandert. Das Verzeichnis nennt über 2000 Personen (einschließlich der deutschen Ehegatten). Ihre Namen wie auch die Daten und Orte, die in ihrem Leben eine Rolle spielten, werden hier vorgelegt. Diese Angaben werden für viele Familienforscher hilfreich und weiterführend sein. Bearbeitet wurden außer der Stadt Windsbach die zum Dekanat gehörigen Pfarreien: Bertholdsdorf, Bürglein, Dürrenmungenau, Heilsbronn, Immeldorf, Lichtenau, Neuendettelsau, Petersaurach, Wassermungenau, Weißenbronn. Wiederabgedruckt wurde der Aufsatz unseres Ehrenmitgliedes, + Pfarrer Georg Kuhr, über Johann Christoph Gatterer, den Vater der deutschen Geschichtsschreibung, und die Familienherkunft aus Niederösterreich (in: BFFK 13 S. 200 ff), da die Zuwanderung im Raum Ansbach-Windsbach erfolgte.
Nach der Drucklegung konnte durch die Forschung Heller-Lichtenau geklärt werden, daß Gatter in die Ruhmeshalle in München (nicht in die Walhalla bei Regensburg) aufgenommen wurde.
484 Seiten, Karten und Abbildungen
 

Ausführlichere Buchbesprechung
 

Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 19

BAND 20

Exulanten in der Reichsstadt Regensburg
von Eberhard Krauß u. Manfred Enzner
 
mit einer Einführung von Prof. Dr. Gustav Reingrabner
 

Das evangelische Kirchenwesen in den Habsburgischen Landen hatte trotz starkem gegenreformatorischen Druck eine gewisse Zeit Bestand. Die Beziehungen und Kontakte zu den evangelischen Städten und Territorien, allen voran zu Regensburg, waren dabei eine wesentliche Hilfe. Dazu gehörten die Möglichkeiten, dort eine neue Heimat finden zu können, aber die Stadt auch als Durchgangsstation auf dem Weg nach Franken (und Schwaben) in Anspruch nehmen zu können. Von daher ergibt sich eine besondere Wichtigkeit des Exulantenzustroms nicht nur für die Geschichte der Stadt Regensburg, sondern auch für die fränkische Familiengeschichte.
In dem vorgelegten Band werden auch die Personen aufgeführt, die aus der Oberpfalz (Churoberpfalz und Pfalz-Neuburgische Territorien) zugewandert sind. Auch diese einst evangelischen Gebiete waren ja den gegenreformatorischen Maßnahmen unterworfen und wurden unter Zwang katholisiert.
Im Mittelpunkt des Buches stehen die evangelischen Trauungen von Exulanten in Regensburg, die im 17. Jahrhundert (bis 1681) vollzogen worden sind. Auf ca, 320 Seiten werden etwa 4.000 Personen aufgeführt und meist deren Herkunft genannt. Als weitere Quellen wurden erfasst Taufen und die Übernahme des Patenamtes, Beerdigungen, der Erwerb des Beisitzrechtes und des Bürgerrechtes in Regensburg, die Emigrationen aus dem Erzbistum Salzburg und aus der Fürstprobstei Berchtesgaden ab 1732.
632 Seiten, fest gebunden, mit 18 Abbildungen schwarz/weiß und einer farbigen Abbildung.
 

Rezensionen: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 (Marianne Merz)
Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz 51 (2008), S. 49 f.
Unsere Heimat 79 (2008), H. 3, S. 279-281 (Gustav Reingrabner)
Das Waldviertel 57 (2008), H. 3, S. 342 f. (Gustav Reingrabner)
Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 2009 (Iris von Dorn) (http://wws.kbl.badw.de/zblg-online/rezension_1354.pdf)
Carinthia I 201 (2011), S. 586 f. (Alexander Hanisch-Wolfram)

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Zu diesem Buch ist in der Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 77 (2008), S.393-396 eine Rezension von Frau Marianne Merz erschienen.
Ausserdem wurde das Buch in der Zeitschrift UNSERE HEIMAT Heft 3 des Jahrganges 79/2008 von Gustav Reingrabner besprochen. Die Zeitschrift wird vom Verein für Landeskunde in Niederösterreich (St. Pölten) herausgegeben.
Eine weitere Rezension zu diesem Band findet sich in: Carinthia I 201 (2011), S. 586 f. (Alexander Hanisch-Wolfram)

Inhaltsverezichnis Bd.20 [PDF]
 

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 20

BAND 21

Forchheim - Stadt und Bürgerschaft
zwischen Obrigkeit und Selbstverwaltung
vom Mittelalter bis zum Übergang an Bayern (1802/03)
von Reinhold Glas
 
 

Im Jahre 2005 wurde die Idee geboren, mit Materialien des Stadtarchivs Forchheim die Bürgerschaft der Stadt möglichst vollständig über einen längeren Zeitraum namhaft zu machen. Der Verfasser stellte sich zunächst die Aufgabe, die Bürgeraufnahmen von Auswärtigen in den Jahren 1474-1802 zu erfassen. Dabei handelt es sich um ca. 2830 Einträge mit einer noch höheren Zahl von Personen, die aus nah und fern in Forchheim zuzogen. Ferner wurden 20 vollständige Bürgerverzeichnisse aus dem Zeitraum 1406-1802 ediert, die bei der Einhebung der Stadtsteuer angelegt worden waren. Bei einem jährlichen Durchschnitt von ca. 440 Haushalten kam dabei die Summe von ca. 8900 Einträgen zusammen. Auch die jüdischen Einwohner der Stadt wurden erfasst. Vorangestellt wurde diesen umfangreichen Auflistungen ein Kapitel über das Verwaltungs- und Gerichtswesen der Stadt und des Amtes Forchheim. Hierzu zählt auch ein Personalschematismus der städtischen und bischöflichen Beamten sowie verschiedener Inhaber anderer Ämter. Ein Kapitel "Auswertungen" stellt die Forchheimer Familiennamen chronologisch und alphabetisch nach ihrem Aufkommen bzw. dem Zeitpunkt der Niederlassung zusammen. Der Adel wird gesondert behandelt. Weiterhin erfolgte die Auswertung der Herkunftsorte und Berufe der auswärtigen Neubürger. Den Abschluss stellt eine Übersicht der Haushalts- und Einwohnerzahlen dar.
Das Buch umfasst 554 Seiten und enthält ein umfangreiches Orts- und Personenregister, das insgesamt aus ca. 19.000 Datens.tzen zusammengestellt wurde. Die Arbeit ist mit 23 farbigen und 33 schwarz-weißen Abbildungen ausgestattet, darunter befinden sich vier Karten.
 

EUR 20,00 / 30,00
 

 

Titelbild - BAND 21

BAND 22

Burgbernheim
Orts- und Häusergeschichte bis ins 21. Jahrhundert
von Hermann Emmert
 
 

In dieser Chronik für die Stadt Burgbernheim wird im 1. Teil die Ortsgeschichte neu dargestellt. Dabei legt der Autor besonderen Wert auf die verständliche Herausstellung historischer Zusammenhänge und Hintergründe. Er widerlegt insbesondere nicht mehr haltbare Fehldeutungen früherer Chronisten. Die ausführliche Erläuterung der grundherrschaftlichen Verhältnisse in Burgbernheim findet sich in der Geschichte der einzelnen Häuser wieder.
Der 2. Teil enthält die Besitzgeschichte der einzelnen Häuser und Anwesen in Burgbernheim. Für den alten Ortskerns beginnt das mit alten Beschreibungen, aus welchen sich die Einbindung der Hausgrundstücke in das System der Grundherrschaften und ihre Abgabenpflicht an die jeweilige Herrschaft ergeben. Es folgen die teilweise vom 16. Jahrhundert bis 2007 ermittelten Eigentümer, wobei in den meisten Fällen auch der Anlass des Eigentumsübertragung ersichtlich wird. Erfasst wurden die bis 1954 erbauten Häuser, einschließlich der Siedlung Hochbach. Für den Familienforscher ist die Abfolge der Besitzer der Häuser oder Hausgrundstücke von besonderer Bedeutung, weil sich daraus genealogische Zusammenhänge ableiten und nachvollziehen lassen.
Zwischen den beiden Teilen des Buches sind 14 Farbtafeln eingefügt, z. B. Bilder, alte Karten und Katasterpläne. Der Band enthält 516 Seiten und besitzt umfangreiche Register.

 
Zu diesem Buch erschien eine Rezension in der
Zeitschrift Die Linde 91 (2009), H.2, S.16 (L[udwig] Schnurrer).


 

EUR 18,00 / 27,00
 

 

Titelbild - BAND 21

BAND 23

Exulanten aus dem Mühlviertel in Franken
von Eberhard Krauß
 
 

Aus dem Mühlviertel, der oberösterreichischen Landschaft nördlich der Donau, sind über 3000 Exulanten in Franken zugewandert. Für den Familienforscher ist von Interesse, welche Pfarreien im Mühlviertel ihre Heimat waren und welche Verhältnisse dort um die Zeit der Auswanderung/Vertreibung und in den Jahren danach herrschten. Dazu wurden die Kirchenbücher des Mühlviertels, die Prof. Heider in den Jahren nach 1960 erschlossen hat, ausgewertet. Sie geben wertvolle Einblicke in das Leben der Gemeinden und machen damit die Zeit der Exulanten lebendig. Weiter wird die Zuwanderung in die fränkischen Dekanate aufgeschlüsselt, es werden Beispiele für die Möglichkeiten des Lebens und Überlebens während und nach dem Dreißigjährigen Krieg aufgezeigt. Dazu kommen Überlegungen und Beobachtungen zur Motivation und zur Durchführung
 

Rezension:
Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereins 156 (2011), S. 224-227 (Roman Sandgruber)
 

Der Band enthält 500 Seiten, 16 Abbildungen darunter 3 Karten und ausführliches Register.
 

EUR 26,00 / 39,00
 

 

Titelbild - BAND 23

BAND 24

Migration im Raum Neumarkt/Opf. im 17. Jahrhundert
Exulanten in der Reichsgrafschaft Wolfstein-Sulzbürg-Pyrbaum Abwanderungen aus dem Evang.-Luth. Dekanat Neumarkt/Opf. nach Franken
von Eberhard Krauß
 
 

Behandelt werden die Wanderbewegungen des 17. Jahrhunderts im heutigen Evang.-Luth. Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz, das historisch gesehen in zwei unterschiedliche Gebiete geteilt ist:
In die Herrschaft (seit 1673 Reichsgrafschaft) Wolfstein-Sulzbürg-Pyrbaum, die seit 1558/ 1584 evangelisch war und in der deshalb viele Exulanten Aufnahme fanden. Hier sind also Zuwanderer zu registrieren.
Das GFF-Mitglied Pfr. Georg Leistner + hatte sich bereits der Aufgabe unterzogen, ein Exulantenverzeichnis für die ehemalige Reichsgrafschaft zu erarbeiten. Es wurde in den "Blättern für fränkische Familienkunde" 1971 veröffentlicht. Aufgrund weiterer Forschungen durch Pfarrer Georg Kuhr +, Frau Hertha Frank und Eberhard Krauß konnte das Verzeichnis nun ergänzt, erweitert und korrigiert werden. Darum wird es in dem Band in einer Überarbeitung neu vorgelegt. Ergänzt wird dieser Teil durch einen Blick auf die Geschichte der Wolfsteiner Freiherrn und Grafen sowie auf die Pfarrorganisation in der Grafschaft.
Das zweite, größere Gebiet des Dekanates wurde ab 1621 Teil der bayerischen Kuroberpfalz und mit dieser der Katholisierung unterworfen. In der Folge der gegenreformatorischen Maßnahmen verließen evangelische Christen die Oberpfalz. Beschrieben wird die Gegenreformation ab 1620 mit ihren Maßnahmen und deren Folgen. Ein entsprechendes Verzeichnis enthält die abwandernden Personen und deren Familien.
Die vorliegende Veröffentlichung ist somit in zwei große Abschnitte geteilt:
Zuwandernde Personen im Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz (Exulanten in der Reichsgrafschaft Wolfstein-Sulzbürg-Pyrbaum); Abwandernde Personen aus dem Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz (Migranten aus der Oberpfalz in Franken).
 
Der Band enthält 178 Seiten, 43 Abbildungen, davon 16 farbig und ausführliches Register.
 

EUR 19,00 / 28,50
 

 

Titelbild - BAND 24

BAND 25

Lichtenau und seine Menschen
Die Festung, der Marktort und die Grundherrschaft seit dem 15. Jahrhundert. Ein Häuserbuch
von Gerhard Rechter
 
 

Die gewichtige Publikation, die der Leiter des Staatsarchivs Nürnberg auf der Basis langjähriger intensiver Quellenstudien erarbeitet hat, enthält zunächst einen Abriß der Geschichte von Lichtenau, der von den Anfängen bis in die Gegenwart reicht. Nachgezeichnet werden die Herrschaftsverhältnisse und inneren Entwicklungen des Marktortes, aber auch die Baugeschichte der Festungsanlage, die in zahlreichen Rekonstruktionszeichnungen anschaulich gemacht wird. Besonderes Augenmerk gilt den alltäglichen Lebensbedingungen der Menschen, die sich in den ausgewerteten Quellen vielfach niedergeschlagen haben.
 
Den Hauptteil des Buches bildet dann ein ausführlicher Materialienteil, der die Geschichte des Orts und seiner Einwohner unmittelbar transparent macht. Ein Häuserbuch des Marktes Lichtenau und der einst zum reichsstädtischen Amt gehörigen Anwesen rekonstruiert die Besitzerfolge der Grundstücke und Gebäude bis in unsere Zeit. Darüber hinaus werden eingehende Informationen zu den Lebensschicksalen ihrer Bewohner geboten. Amtsträger, Hausbesitzer, Kleinhandwerker, Bauern und Besitzlose treten gleichermaßen in das Blickfeld, so daß die Schicksale derer, die Geschichte erlebt und erlitten haben, in bisher nicht erreichter Dichte dokumentiert werden können. Personalverzeichnisse und andere Aufstellungen machen das Buch zu einer Fundgrube nicht nur für Familienforscher, sondern auch für Rechts-, Sozial- und Alltagshistoriker. Mit dem 843 Seiten umfassenden Band liegt das künftige Referenzwerk zur Geschichte der nürnbergischen Exklave im Markgraftum Ansbach vor.
 
843 Seiten, viele Abbildungen, und ausführliches Register.
 

Eine mehrseitige Buchbesprechung zu diesem umfangreichen Band finden Sie im:
Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken 101 (2010/12), S. 302 - 305 (Manfred Jehle)

EUR 24,00 / 36,00
 

 

Titelbild - BAND 25

BAND 26

Exulanten im früheren Evang.-Luth. Dekanat Markt Erlbach im 17. Jahrhundert
von Eberhard Krauß
 
 

Der Band berichtet über die Zuwanderung der evangelischen Christen, die vor allem aus Österreich, aber auch aus der Oberpfalz vertrieben wurden und sich in den Kirchengemeinden des früheren Evang.-Luth. Dekanat Markt Erlbach niedergelassen haben.
Eberhard Krauß umreißt zunächst die Geschichte der Pfarreien im Zuzugsgebiet (Dietenhofen, Kirchfarrnbach mit Hirschneuses, Laubendorf, Linden, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Trautskirchen, Wilhermsdorf), geht auf die kirchlichen und politischen Verhältnisse ein und thematisiert die jeweilige Quellensituation. Plastisch werden anhand von Einzelschicksalen die Zuwanderungsbedingungen der Fremden geschildert. Prägnanter als jedes Foto geben die reizvollen Zeichnungen von Jörg Kutzer einen Eindruck von den Ortsbildern und ihren beherrschenden Kirchenbauten.
Den Hauptteil des Buches macht dann ein alphabetisches Verzeichnis von ca. 2400 Exulanten, ihrer Ehepartner und Kinder aus. Aufgeführt werden die in langjähriger Quellenarbeit in zahlreichen Archiven recherchierten biographischen Daten und familiären Zusammenhänge. Sie lassen die Vernetzung der Zuwanderer untereinander und ihre Integration in die Aufnahmegesellschaft deutlich werden. Umfangreiche Personen- und Ortsregister erschließen das reichhaltige personengeschichtliche Material.
 

Der Band enthält 302 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Karten, sowie ausführliches Register.
 

EUR 18,00 / 27,00
 

 

Titelbild - BAND 23

BAND 28

Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen
von Eberhard Krauß
 
 

Dieser Band dokumentiert die Zuwanderung von Exulanten im Gebiet des heutigen Dekanats Wassertrüdingen, das nach dem Dreißigjährigen Krieg zahlreichen Glaubensflüchtlingen eine neue Heimat geboten hat. Der Zuzugsraum umfasst die heutigen Pfarreien Altentrüdingen, Ammelbruch, Aufkirchen, Beyerberg, Dambach, Ehingen, Fürnheim, Geilsheim, Gerolfingen, Lentersheim, Obermögersheim, Röckingen, Unterschwaningen sowie die Stadt Wassertrüdingen selbst. Als Zuwanderer lassen sich neben den dominierenden Österreichern immer wieder auch Personen und Familien aus Altbayern, gelegentlich auch aus der Oberpfalz, aus Salzburg, Schlesien oder gar Ungarn namhaft machen. Viele der Familien sind heute noch im Raum ansässig.
 
In einer fast 70seitigen Einführung werden die Pfarreien des Aufnahmegebietes näher vorgestellt. Das Augenmerk gilt dabei nicht nur der Geschichte der Ortschaften, sondern auch der kirchlichen Organisation und der Entwicklung der Gemeinden sowie den Verhältnissen im Dreißigjährigen Krieg. Der Datenteil versammelt dann auf 200 Seiten biographische Angaben zu 1362 Exulanten und ihren Angehörigen, die in jahrzehntelanger Quellenarbeit zusammengetragen worden sind. Erschlossen wird der materialreiche Band nicht nur durch ein Personen- und ein Ortsregister, sondern auch durch eine Orteliste mit den Namen der zugeordneten Familien.
 
VI, 334 S., mit 17 Zeichnungen von Jörg Kutzer Festeinband, Personen- u. Ortsegister.
 

EUR 22,00 / 33,00
 

 

Titelbild - BAND 23

BAND 29

Exulanten aus dem oberösterreichischen Hausruck- und Traunviertel in Franken
von Manfred Enzner und Eberhard Krauß
 
 

In diesem Band verfolgen die Autoren die Spuren der um ihres evangelischen Glaubens Willen aus dem Hausruck- und Traunviertel geflohenen und nach Franken ausgewanderten Exulanten.
 

Auf insgesamt 669 Seiten werden die Fundstellen zu den Glaubensflüchtlingen in österreichischen, fränkischen bzw. süddeutschen Kirchenbüchern sowie in der bereits zum Thema vorliegenden Literatur akribisch aufgelistet. Karten erschließen die einzelnen Orte der beiden untersuchten Gebiete, aus denen die Flüchtlinge kamen. Zunächst wird jeder der österreichischen Herkunftsorte regestenartig mit seiner Pfarreiengeschichte vorgestellt. Darauf folgt die alphabetische Auflistung aller aus diesem Ort ausgewanderten und auf deutschem Gebiet nachweisbaren Personen bzw. Familien mit detaillierten Angaben zu Geburts-, Heirats- und Sterbedaten sowie zu Eltern und Nachkommen. Jedem Eintrag sind die jeweiligen Fundstellen zugeordnet, sodass sich der fündige und findige Forscher auch selbst auf die Spurensuche nach seinen österreichischen Ahnen machen kann. Eingeleitet wird die zahlreich bebilderte Datensammlung von dem renommierten österreichischen Historiker und Exulantenforscher Prof. Dr. Gustav Reingrabner.
 


 
VI, 669 S., zahlr. Abb., Personen- u. Ortsegister.
 

EUR 22,00 / 33,00
 

 

Titelbild - BAND 23

BAND 30

Wolframs-Eschenbach.
Die Bürger und ihre Bauten. Häusergeschichte 1423 bis 1945
von Manfred Enzner und Eberhard Krauß
 
 

Wolframs-Eschenbach, das frühere Obereschenbach, wurde fast 600 Jahre (1212/20-1809) vom Deutschen Orden geprägt. Daneben besitzt es auch in der Literaturgeschichte, als Heimat des größten Epikers und Minnesängers Wolfram von Eschenbach (* vor 1200, † nach 1217), einen hohen Stellenwert.
 
Im Einleitungsteil wird deshalb vom Autor auch auf die neueste reichhaltige Geschichte des Dorfes und späteren Ordensstadt von der Gründung bis nach dem 2. Weltkrieg und seiner regionalen Bedeutung in diesem Teil Frankens eingegangen. Ergänzt wird diese durch eine Abhandlung von Florian Geidner über die Herren von Eschenbach, der adeligen Familie, der auch der Dichter Wolfram von Eschenbach entstammen dürfte. Daneben enthält dieser Teil auch Listen der Amts- und Würdenträger (Komture, Amtmänner, Pfleger, Vögte, Bürgermeis-ter, Stadtschreiber, Pfarrer, Ehrenbürger), soweit diese archivalisch erfassbar sind.

Im Hauptteil, in dem es um die Bürger und ihre Bauten geht, hat der Autor in jahrelanger umfangreicher Recherche die Besitz- und Eigentumsverhältnisse aller noch bestehenden und abgegangen Häuser – über 230 an der Zahl – ermittelt. Dabei hat er sich nicht nur auf die eigentlichen Besitzer bzw. Eigentümer beschränkt, sondern, soweit möglich, auch die Familienmitglieder (Ehepartner, Kinder, Eltern und Großeltern) erfasst, was diesen Band für die Familienforscher zu einer umfangreichen, reichhaltigen und ergiebigen Quelle machen dürf-te. Teilweise konnten die Namen der Besitzer bis 1423, wenn auch mit großen Lücken, zurückverfolgt werden.
 
Durch seine vielen jahrelangen archäologischen, dendrochronologischen und baugeschichtlichen Untersuchungen konnte der Autor, neben der Auswertung aller vorhandener Baupläne und Bauunterlagen bis 1945, umfangreiches baugeschichtliches Material zu den einzelnen Häusern und Bauwerken recherchieren. Diese Erkenntnisse sind nun für jedes Haus und jedes Gebäude in einem gesonderten Kapitel „Baugeschichte“ mit eingeflossen, was den Wert dieses Buches weiter steigern dürfte. Aber auch die Geschichte der übrigen Gebäude und Bauwerke, wie aller Kirchen, Rathäuser, Amtsgebäude, der Stadtbefestigung mit ihren Toren und Türmen, Denkmäler, etc. wird hier ausführlich und teilweise erstmalig dargestellt.
 
Zahlreiche, darunter auch bisher nicht veröffentlichte Bilder und Fotos, illustrieren diesen umfangreichen Band. Ausführliche Register (Personen-, Orts- und Sachregister) erleichtern die Erschließung des reichhaltigen Inhaltes.
 
908 S., zahlr. Abb., 1 Kartenbeilage, Personen- u. Ortsegister.
 

Buchbesprechungen zu diesem umfangreichen Band wurden in folgenden Zeitungsartikeln veröffentlicht:
  Fränkische Landeszeitung vom 11.12.2015 (an).
  Altmühl-Bote vom 12.12.2015, S. 42 (msr).

EUR 14,00 / 21,00
 

 

Titelbild - BAND 23

 
 

Freie Schriftenfolge

 

Band Beschreibung Titelbild

FSF 22

 
Werner Gebhardt (Hg.)
"Der Streit von 1651 zwischen der Reichsstadt Nürnberg und Kurbayern um die Landeshoheit ihrer Untertanen."

Gedruckt 1656 in Nürnberg
Reprogr. Ndr. Nürnberg 2000
291 S., 5 Karten, Festeinband
ISBN 978-3-929865-47-9

Mit Erläuterungen und Register von Dr. Werner Gebhardt
Reprint Nürnberg 2000, 291 S., 5 Karten
 

Der Nachdruck bringt die Verzeichnisse der Nürnberger Untertanen in der kurfürstlichen Oberpfalz, in der Herrschaft Rothenberg und im Kurpfälzischen Pflegamt Hartenstein aus der Zeit von 1508 bis 1649.
Die Kurpfalz verlor im Dreißigjährigen Krieg ihren östliche Landesteil, die Oberpfalz, an Bayern. In vielen der oberpfälzischen Orte waren Stiftungen und Patrizier der benachbarten Reichsstadt Nürnberg begütert. Die Stadt betrachtete die Grundholden auf diesen Gütern als ihre Untertanen. In den Jahren von 1628 bis 1660 geriet die Stadt in Konflikt mit Bayern um die Steuer und Glaubenshoheit dieser Untertanen.
In vorliegendem Buch werden - neben den rechtlichen Darlegungen beider Parteien - von Seiten Nürnbergs zum Beweis auf 125 Druckseiten ca. 1700 Familiennamen von Bauern in ca. 221 Orten aufgeführt, dabei wird für 357 Nürnbergische Anwesen in 76 Orten die ununterbrochene Besitzerfolge für die Zeit von 1525 bis 1650 wiedergegeben.
Erstmals wird diese wichtige orts- und personengeschichtliche Quelle durch ausführliche Orts- und Personenregister (insgesamt ca. 7700 Personennachweise) erschlossen.

Buchbesprechung
 

EUR 9,00 / 13,50
 

Titelbild - Freie Schriftenfolge Band 22 

FSF 23

 
Konrad Barthel
Bürgerbuch des ehemaligen Marktfleckens Burgbernheim 1597 - 1840

Nürnberg 2005 (Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, 23)
390 S., 9 Abb., Festeinband
ISBN 978-3-929865-39-4
 

Der im Stadtarchiv Burgbernheim befindliche Band enthält alle 1607 Neubürger aus der Zeit von 1597 bis 1840. Konrad Barthel hat die Eintragungen über die Aufnahme dieser Neubürger in verständliches Deutsch übertragen. Zur näheren Bestimmung der Familiennamen wurden die Trauungsbücher der evang. Pfarrei Burgbernheim herangezogen. In 847 Fällen konnten auch die Eheschließungen gefunden werden. Mit den Neubürgern sind meist die Ehefrauen und Kinder, die Eltern und Schwiegereltern angegeben. Darüber hinaus enthält das Bürgerbuch mehr als zwei Dutzend Eidesformeln der Amtsträger der Gemeinde. Die Veröffentlichung enthält ein umfangreiches Register der Familiennamen und vorkommenden Orte.

EUR 14,00 / 21,00
 

Titelbild - Freie Schriftenfolge Band 23 

FSF 24

 
Gisela Naomi Blume
Der jüdische Friedhof Obernzenn 1613-2013

Mit einem Beitrag von Michael Schneeberger
Nürnberg 2013 (Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, 24).
V, 544 S., rund 800 z.T. farbige Abb., einliegende Karte, Festeinband
ISBN 978-3-929865-62-2
 

Dieser Band dokumentiert den überregional bedeutsamen jüdischen Friedhof in Obernzenn umfassend in Wort und Bild. Genutzt wurde die Ruhestätte seit 1613 von den Gemeinden im Raum zwischen Rothenburg ob der Tauber, Ansbach, Neustadt an der Aisch und Uffenheim. In die Geschichte dieser Gemeinden führt ein Aufsatz von Michael Schneeberger ein, der nicht nur die vorhandenen schriftlichen Dokumente zu Gemeindeentwicklung und Lebensverhältnissen auswertet, sondern auch einzelne jüdische Familien näher vorstellt. Gisela Naomi Blume beschreibt detailliert die Einrichtung und die Erweiterungen der Anlage, die bis unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurde und heute als Kulturdenkmal ersten Ranges gelten kann.
 
Im Katalogteil des Buches werden alle 377 Grabsteine und Grabsteinfragmente eingehend dokumentiert. Abgebildet wird der Zustand vor und nach der Reinigung, die die oft sehr verwitterten Inschriften erst entzifferbar gemacht hat. Hilfreich ist die durchgehende Übersetzung hebräischer und die Wiedergabe deutscher Inschriften. Die biographischen Daten der Verstorbenen sind aus einschlägigen archivalischen Quellen und der Sekundärliteratur eruiert. 87 Stammtafeln zeigen die enge Verflechtung der jüdischen Geschlechter, die den Friedhof genutzt haben. Ein Glossar und ein ausführlicher Namensindex der Bestatteten erschließen den reichhaltigen Datenbestand.

EUR 20,00 / 30,00
 

Titelbild - Freie Schriftenfolge Band 24 

 
 

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